16. Januar 2023

Psychoterror gegen Jordan Peterson Professor wehrt sich gegen WEF-Zersetzungsaktion

Sein Kampf um Berufsehre ist Teil des Ringens gegen eine entmenschlichte Weltelite

von Robert Grözinger

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Bildquelle: Tony Norkus / Shutterstock.com Dem WEF und Trudeau ein Dorn im Auge: Jordan Peterson

Die kanadische Sektion des Projekts Weltherrschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen prominenten Dissidenten publikumswirksam zu zersetzen. Er hat, so scheint es, zu vielen zu viel gesagt und Ideen in den Kopf gesetzt, die den Machthabern nicht in den Kram passen. 

Jordan Peterson, um den geht es nämlich, soll umerzogen werden. Oberflächlich betrachtet. Das jedenfalls will seine Psychologenkammer der kanadischen Provinz Ontario. In der ihm zugestellten Aufforderung, die der Psychologieprofessor und Psychotherapeut Anfang des Monats auf Twitter veröffentlichte, werden ihm professionelle Fehlleistungen vorgeworfen. Als Beispiel negativen Verhaltens wird explizit ein Interview genannt, das er Anfang vergangenen Jahres dem berühmten amerikanischen Podcaster Joe Rogan gab. Auffällig ist laut Peterson: Nicht einer der Beschwerdeführer wurde von ihm jemals angesprochen. Über seine angeblich inkriminierenden Äußerungen beklagten sich bei der Kammer immer nur Dritte.

Dem Schreiben der Kammer ist zu entnehmen, dass diese Peterson aufgefordert hat, sich zu einem verpflichtenden „spezifizierten Weiterbildungs- oder Förderprogramm“ zu melden, dessen Zweck es sei, seine „Professionalität in öffentlichen Äußerungen zu überprüfen, zu überdenken und zu verbessern“. Außerdem, dass er für die Kosten seiner Umerziehung – „nicht mehr als 225 kanadische Dollar pro Stunde“ – selber aufkommen muss. Dass er, wenn er sich nicht fügt, seine Lizenz als Psychotherapeut verlieren wird. Dass die Beibehaltung seiner Lizenz davon abhängt, dass seine Umerzieher nach dem Kurs einen Erfolg feststellen.

Peterson sagt, er werde der Aufforderung nicht nachkommen und rechtlich gegen sie vorgehen. Rein wirtschaftlich betrachtet kann er es sich leisten, seine Lizenz zu verlieren. Er verdient sehr gut an seinen Tantiemen und Redehonoraren. Er habe, so wird gesagt, 15 Millionen Follower in den sozialen Medien. Weltweit ist er sicher der bekannteste und beliebteste, gegenwärtig lebende Kanadier. Bekannter und beliebter jedenfalls als der faktische Diktator und schlechte Witz von einem Premierminister seines Landes – und mit hoher Wahrscheinlichkeit der uneheliche Sohn des ehemaligen kubanischen Terrorherrschers Fidel Castro, siehe Link unten – Justin Trudeau.

Trotzdem will der Starpsychologe, der seit 2017 nicht mehr praktiziert und seit ungefähr der gleichen Zeit seine Professur an der Universität Toronto ruhen lässt, um seine Lizenz kämpfen. Das gab er in einem am 12. Januar auf YouTube veröffentlichten Interview bekannt, das seine Tochter Mikhaila mit ihm führte (siehe Link unten). Kein Wunder: Er habe zehn Jahre lang hart für diese Lizenz gearbeitet.

Genau das, dass er sich wehrt, ist wohl der Hauptzweck der Übung. Am erwähnten Interview erkennt man, wie tief Peterson diese Maßnahme getroffen hat. Er beklagt die Zeit und Mühe, die es ihm kosten wird, seinen Ruf zu verteidigen. Er wird weniger Raum haben für die wichtigen, erhellenden und tiefgründigen Gespräche, die er veröffentlicht. Gespräche mit Menschen, die aufgrund ihrer Einstellung vom Mainstream ignoriert oder diffamiert werden. In den meisten Fällen jedenfalls. Es gibt Ausnahmen, die er besser hätte lassen sollen, aber das sind geringe Reibungsverluste im Unternehmen eines umtriebigen und innovativen Freigeistes.

Ein weiterer Zweck wird eine Erziehungsmaßnahme sein, die sich aber nicht gegen den offiziellen Adressaten, sondern an praktizierende und lehrende Akademiker aller Fachbereiche richtet. Vor allem in Kanada, aber auch darüber hinaus. Die Übersetzung der Maßnahme in eine klare Sprache lautet: „Ok, einer von euch ist uns entkommen. Aber wagt nicht, auch nur daran zu denken, es ihm nachzumachen. Schaut her, hier sind unsere Folterwerkzeuge.“   

Es ist kaum anzunehmen, dass die Psychologenkammer Ontarios aus eigener Initiative gegen Peterson vorgeht. Viel wahrscheinlicher ist, dass die gekränkte Eitelkeit der dortigen mittelmäßigen, mit woker Ideologie durchtränkten Amtsschimmel:Innen von weiter oben instrumentalisiert wurde. Und da dürfte Trudeau seine Finger im Spiel haben, den Peterson in der Vergangenheit öffentlich des „Narzissmus“ bezichtigte. Neben Rache für diese Kränkung wird für den freimütigen Bewunderer der „fundamentalen Diktatur“ der Volksrepublik China wohl auch eine Rolle spielen, dass er für seinen Mentor und Förderer, WEF-Ekel Klaus Schwab, eine Bußarbeit absolvieren muss.

Warum? Weil dem „Young Leader“ des „World Economic Forum“, der Trudeau ist, vor einem Jahr die Peinlichkeit des Truckerprotests in der Hauptstadt Ottawa unterlief. Dieser zwang ihn, der Weltöffentlichkeit gegenüber die wahre Politik hinter der fabrizierten Corona-Hysterie in all ihrer Feigheit, Erbärmlichkeit und Bösartigkeit zu offenbaren. Der Protest enthüllte ihn und implizit auch seine Gesinnungsgenossen in den anderen vom WEF „penetrierten“ Regierungen als nackte Kaiser. Zur Erinnerung: Den Truckern, die ausnahmslos friedlich gegen Coronamaßnahmen protestierten, die einem Berufsverbot für sie gleichkamen, wurde mit dem Entzug des Erziehungsrechts über ihre Kinder gedroht. Schließlich verordnete der aus Ottawa geflüchtete Diktaturbewunderer die Einfrierung ihrer Bankkonten. Zugleich wurden Konten mit den Protestlern zugedachten Spenden gesperrt. Der Rufschaden für die Herrscherclique war so groß, dass bald darauf in vielen Ländern die Maßnahmen Zug um Zug gelockert wurden. Keine andere Regierung maßregelte Trudeau, aber gleichfalls wollte keine von ihrem Volk mit ihm identifiziert werden.

Darum muss Trudeau bei Schwab jetzt eine Strafarbeit abliefern. Peterson muss, so gut es geht, zersetzt werden. Der weise Mann vom Rand der nordamerikanischen Tundra hatte zwar nicht viel mit den Protesten gegen die Coronamaßnahmen zu tun, weil er in der Zeit zumeist krankheitsbedingt völlig ausgefallen war. Aber er inspiriert weltweit Millionen dazu, ihr individuelles, verantwortungsbewusstes, auf das höchste Ideal hin orientiertes Mensch-Sein zu entdecken und mit Leben zu erfüllen. Er ist daher ein balkendicker Dorn im Auge der Schwab-Clons in Regierungen, Medien, Bildungseinrichtungen und Bürokratien rund um die Welt, die die meisten Menschen bestenfalls als auszubeutenden Rohstoff betrachten. 

Wie sehr Peterson seinen Widersachern ein Störfaktor sein muss, zeigt sich aktuell an einem zweistündigen Interview, das er am 3. Januar auf YouTube veröffentlichte. Ausgerechnet dieses Video straft seine Ankläger Lügen. Der Autor von „12 Rules for Life“ spricht darin mit Chloe Cole, einer 18-jährigen Amerikanerin, die mit 13 Jahren ihre „Transition“ zum Jungen/Mann anfing und erst nach ihrer Brustoperation, der sie sich mit 15 Jahren unterzog, feststellte, dass dies nicht der richtige Weg für sie war. Ihren Eltern, so kommt im Gespräch heraus, sei von ihren behandelnden „Experten“ nahegelegt worden, sich den Wünschen ihrer Tochter zu fügen, da sie sonst „selbstmordgefährdet“ sein könnte.

Ich habe viele von Peterson geführte Interviews gesehen. In keinem anderen bisher zeigt sich so klar, dass er nicht nur ein Akademiker und Intellektueller ersten Ranges ist, sondern auch, und vielleicht sogar in erster Linie, ein professioneller, höchst einfühlsamer Psychotherapeut mit langjähriger Praxiserfahrung. Das Interview – siehe Link unten – ist sehr zu empfehlen und sollte von jedem gesehen werden, der ein minderjähriges Kind hat, das meint, im falschen Körper zu stecken.

In meiner Kolumne vor einer Woche habe ich versprochen, bei Gelegenheit und wo es sich anbietet, ein paar Zitate aus dem Buch „Modern Times“ des gefeierten Journalisten und Historikers Paul Johnson einzustreuen. Zitate, die wohl eine deutsche Übersetzung des monumentalen Werks verhinderten. Der Brite ist übrigens in der vergangenen Woche im Alter von 94 Jahren verstorben. Ihm zu ehren, und weil ich gerade vom mutmaßlichen biologischen Vater Trudeaus sprach, hier ein paar Zitate über Castro, die vermutlich mit dazu beitrugen, dass Johnson sich im proto-woken Deutschland Anfang der 90er Jahre unmöglich machte.  

Auf Seite 620 findet sich Folgendes: „Einem Kommilitonen im Jura-Studium zufolge war Castro ‚ein machthungriger Mensch ohne Prinzipien, der sich mit jeder Gruppe verbündete, von der er glaubte, dass sie seiner politischen Karriere förderlich sein könnte‘. Später behauptete er, seine ‚Berufung‘ sei es, ‚ein Revolutionär zu sein‘. Kurzum, er hatte sowohl den Antrieb eines Lenins als auch den eines Hitlers: Beide Strömungen trafen in seiner brachialen Persönlichkeit aufeinander. Aber wie Perón orientierte er sich in seinem politischen Prosastil an dem spanischen Protofaschisten Primo de Rivera, bis er marxistische Klischees übernahm.“ 

Auf Seite 628 dann: „Mit bemerkenswerter Kühnheit gab sich Castro als Verteidiger der Unterdrückten in den Vereinigten Staaten selbst aus und wurde mit der Bewunderung eines Teils der progressiven amerikanischen Öffentlichkeit belohnt. Für den Filmproduzenten Saul Landau war Castro ‚ein leidenschaftlicher Menschenfreund‘, andere Besucher bescheinigten ihm ein ‚enzyklopädisches Wissen‘. Er brachte sie zum Nachdenken ‚über die Verbindung zwischen Sozialismus und Christentum‘. Er war ‚wortkarg, schüchtern, sensibel‘ und gleichzeitig kraftvoll, gutaussehend, informell, undogmatisch, offen, menschlich, wunderbar zugänglich und warmherzig. Norman Mailer hielt ihn für ‚den ersten und größten Helden, der seit dem Zweiten Weltkrieg in der Welt erschienen ist‘. Wenn Castro aufrecht stand, schrieb der US-Politaktivist Abbie Hoffman, ‚ist er wie ein mächtiger Penis, der zum Leben erwacht, und wenn er groß und geradesteht, ist die Menge sofort wie verwandelt‘. Viele der westlichen linken Fantasien, die sich einst um Stalin rankten, wurden auf Castro übertragen. Als Mao schließlich in Ungnade fiel, blieb Castro als der letzte Charismatiker der totalitären Welt übrig.“

Soviel für heute von Johnson. Moralisch wird Peterson den Kampf gegen die Werkzeuge des eitlen Kleingeists Trudeau gewinnen, egal, wie er ausgeht. Der Verlust seiner produktiven Lebenszeit ist schmerzlich. Der Schaden, den er den Möchtegern-Diktatoren vom WEF bereits jetzt verursacht hat, indem er Millionen gegen ihre Propaganda immunisiert hat, wiegt diesen Verlust aber mehr als auf.  

Quellen:

Karen Leibowitcz: „Of Course Fidel Castro is Justin Trudeau’s Dad“ 

Mikhaila Peterson mit ihrem Vater: College of Psychologists vs Jordan B Peterson (YouTube)

Jordan Peterson mit Chloe Cole: Detransition – The Wounds That Won’t Heal (YouTube)


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