Binnenmarkt: Brüssel verpackt den Binnenmarkt
Kleine Händler sind die Dummen
Wer wissen will, wie man einen Binnenmarkt Stück für Stück wieder zerlegt, bekommt gerade ein ziemlich gutes Lehrstück aus Brüssel geliefert.
von Joana Cotar
Kleine Händler sind die Dummen
Wer wissen will, wie man einen Binnenmarkt Stück für Stück wieder zerlegt, bekommt gerade ein ziemlich gutes Lehrstück aus Brüssel geliefert.
von Joana Cotar
Grenzen zwischen Überwachung und Eingriff verwischen
Die Bundesregierung plant ein umfangreiches Gesetzespaket, das BND und Verfassungsschutz weitreichende Eingriffsmöglichkeiten etwa bei Cyberabwehr, Online-Durchsuchungen und Datenmanipulation einräumen würde – Kritiker warnen vor einem Freiheitsverlust und schwachen Kontrollmechanismen.
von Yorck Tomkyle
Fehlende Bagatellgrenze und Bürokratie
Kleine Versender stellen grenzüberschreitende Lieferungen ein, weil neue Meldepflichten, Bevollmächtigte und unklare nationale Regeln Kosten und Aufwand dramatisch erhöhen.
von Naomi Braun-Ferenczi | 1
Grenzen kollektiver Notwehr klären
Das libertäre Nichtaggressionsprinzip erlaubt nur defensive Gewalt gegen initiierte Aggressionen. In der Praxis wirft es jedoch offene Fragen zu kollektiver Verteidigung, Legitimation, Schutz Unbeteiligter und Zwangsmechanismen auf.
von Andreas Tögel | 3 | 1
In Oakland beginnt ein Verfahren gegen Meta: US-Bundesstaaten werfen Facebook und Instagram vor, Minderjährige abhängig zu machen und psychisch zu schaden. Der Text analysiert die Klagen und kritisiert die selektive Empörung sowie die Rolle von Politik und Aufmerksamkeitsökonomie.
von Kaspar Rosenbaum | 1
EU setzt zunehmend auf digitale Kontrolle
Die jüngsten Massenbewegungen nach Ceuta werfen Fragen nach gezielter Instrumentalisierung von Migration und den politischen Folgen einer beschleunigten Digitalisierung europäischer Grenzmaßnahmen auf.
von Axel B.C. Krauss | 2
Zentralisierung und Grundrechtseingriffe in der Debatte
Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle prüft der Generalbundesanwalt möglichen Staatsbezug und die Folgen für Zuständigkeiten – Kritik richtet sich gegen reflexartige Ausweitung staatlicher Kompetenzen.
von Oliver C. Racke | 1
Was passiert, wenn niemand mehr ein Handwerk lernen will
Die Werkbank steht noch, aber der Lehrling fehlt. Die Hälfte aller Ausbildungsplätze bleibt unbesetzt. Das ist schlimm, denn mit jeder leeren handwerklichen oder kaufmännischen Stelle verschwindet ein Stück Können. Diese Fehlentwicklung ist symptomatisch und kein Zufall …
von Oliver Gorus | 7 | 2
Popkultur, Literatur und persönliche Erfahrung
Essay über wechselnde Männlichkeitsbilder – von Actionhelden und Superhelden bis zu Hemingway; eine Suche nach Standhaftigkeit, Verantwortung und modernen Vorbildern.
von Sascha Blöcker | 3 | 3
Qualifizierung für die Politik bestanden – wir stellen die Katastrophe durch Regulierung sicher
Ich bin weder IT- noch KI-Experte, aber ich bin nicht technisch beeindruckt, wenn ein potenziell gefährliches System das tut, wozu es aufgesetzt wurde, aber seine Entwickler, die es testen, es nicht überwachen, damit es keinen Schaden anrichtet.
von Christian Paulwitz | 4 | 1
Der Kollege Oliver Gorus beschrieb das Smartphone als „effektivsten Halsreif, den die Herrschaftsgeschichte je hervorgebracht hat“. Es sei denn, man nutze es richtig. Meine Replik: Ganz richtig wäre gar nicht.
von David Andres | 6 | 2
In Folge 160 des Ferngeprächs sprechen Andreas Tank und Unregierbar über das Buch „Unregierbar“, Anarchie, Corona, AfD, Medienkritik, Jugend, Sozialstaat und staatliche Bevormundung.
von Andreas Tank
Krisen sind stets willkommene Gelegenheiten für neue Schulden und zur Ausdehnung der Staatsmacht.
Eine anhaltende Machtkonzentration von SPD, Union und Grünen habe Deutschland in den vergangenen 28 Jahren sozialstaatlich und wirtschaftlich geschwächt, kritisiert der Text – betroffen seien vor allem junge Menschen, Bildung und die Industrie.
von Thomas Jahn | 4
Das Ingenieurwesen, nicht evolutionäres Dogma, ist der Schlüssel zum Verständnis der Biologie – und das Evolutionsparadigma ist „schlecht für die Wissenschaft“, sagt Weltklasse-Ingenieur Professor Stuart Burgess.
von Robert Grözinger | 3 | 7
„Jung Brutal Marktradikal“ ist Dein Wochenrückblick mit „unerwarteten“ Konsequenzen, dem Neusten aus der Clownswelt und den Lichtblicken der Woche.
von Jung Brutal Marktradikal
Wie aus Eigentum eine widerrufliche Erlaubnis wurde
Digitale Dienste bieten Komfort – aber oft nur zeitlich begrenzten Zugang. Der Text argumentiert, warum DVDs, Bücher und Dateien ohne DRM echte Eigentumsrechte sichern und warum Verkäufer ehrlich deklarieren müssen, was sie wirklich anbieten.
von Volker Ketzer | 6 | 2
Über die methodologische und epistemologische Uneinigkeit innerhalb der Österreichischen Schule
Die Begründung der Praxelologie, wie sie in Deutschland z.B. @atiedtke1 vertritt, ist innerhalb des Mises-Lagers der Österreichischen Schule ebenfalls umstritten.
von Ralf Blinkmann | 3
Roger Douglas und die stillen Reformen der 1980er Jahre beendeten eine Wirtschaftskrise in Neuseeland mit Privatisierungen, Subventionsabbau und stabiler Währung – ein leises, aber prägendes neoliberales Intermezzo mit nachhaltiger Wirkung und überraschenden politischen Paradoxien.
von Stefan Blankertz | 5 | 1
Eigentümer sichern Außengeräte mit massiven Stahlkäfigen
In mehreren US-Städten und Kanada werden inzwischen ganze Außengeräte von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen gestohlen. Hausbesitzer und Unternehmen reagieren mit schweren Metallkäfigen – ein Instagram-Video aus Atlanta machte den Trend viral.
von Tyler Durden | 1 | 1
In Folge 228 des Dachthekenduetts sprechen André F. Lichtschlag und Sascha Koll über die Drohne am Flughafen Leipzig/Halle, die Risiken und Chancen der KI, Krieg und Propaganda, Nationalismus, libertäre Strategien, AfD und Zwangsdienste.
von Dachthekenduett | 1
Historische Lehren aus Iran und Gegenwart
Unheilige Allianzen zwischen politisch Gegensätzlichem tauchen immer wieder auf – von der iranischen Revolution bis zu aktuellen Protestbewegungen. Der Text warnt vor pragmatischen Bündnissen, die langfristig die liberale Ordnung gefährden könnten.
von Andreas Tögel | 12 | 1
Kritik trifft auf woken Vorwurf und verkürzte Adaption
Christopher Nolans Dreistünder wird für Bildgewalt gelobt, aber von Kritikern und der Übersetzerin Emily Wilson als inhaltlich ausgedünnt und ideologisch gefärbt zurückgewiesen.
von Axel B.C. Krauss | 2