15. Januar 2024 12:00

Gestahlfedert: Lügenpresse II Power To The Bauer!

Die jüngste mediale Arschgeburt des neuen Totaltotalitarismus

von Michael Werner

von Michael Werner drucken

Artikelbild
Bildquelle: Velkophotography / Shutterstock.com Merke: Einfach jeder, der sich gegen diese Regierung wendet, ist Nazi.

Letzte Woche sprach ganz Deutschland von den Bauernprotesten.

Ganz Deutschland? Naja, nicht so wirklich:

Zum einen hatte sich der letzte deutsche Kaiser einen ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht, ins Himmelreich rüberzumachen, womit man dann am Montag, dem Auftakt des Bauernaufstands, willkommenerweise die halbe Tagesschau gefüllt bekam, so dass alles andere zur Randnotiz wurde.

Zum anderen waren es auch nur die Wohlmeinenden, die von „Bauernprotesten“ sprachen. Also ein Großteil der Bevölkerung sowie die alternativen Medien. Regierung und Lügenpresse überschlugen sich gegenseitig mit gleichermaßen durchschaubaren wie niederträchtigen Versuchen, den legitimen Protest der Leistungsträger, die dafür sorgen, dass wir Essen auf dem Teller haben, zu delegitimieren.

Es begann bereits im Vorfeld mit dem „Bauern-Sturm auf Habecks Fähre“. Achtung, Spoiler: Dieser hat eine entscheidende Gemeinsamkeit mit dem „Sturm auf den Reichstag“ und den „Hetzjagden von Chemnitz“ – es hat ihn nie gegeben, er war frei erfunden. Nachweislich. Nur saß diesmal niemand mehr mit dem Mut, diese dreiste Lüge des Ampel-Regimes und der gleichgeschalteten Systemmedien zu entlarven, auf dem Chefsessel des Verfassungsschutzes, da der letzte, der sich das noch getraut hat, seinerzeit von der Abrissbirne aus der Uckermark entsorgt und durch den strammen Gesinnungsgenossen Haltungszwang ersetzt wurde. Zum Glück gibt es dieses Neuland namens „Internet“ und die darin vertretenen privaten Wahrheitsmedien, so dass zumindest jene, die sich nicht nur mit zugehaltenem Auge beim zwangsgebührenfinanzierten Staatspropaganda-Märchenfunk informieren, die Chance hatten, zu erfahren, was wirklich passiert ist. Oder treffender ausgedrückt: Was eben nicht passiert ist.

Aufgrund dieses nicht stattgefundenen Ereignisses warf Cem Özdemir, grüner Landwirtschaftsminister, der außer einer einsamen Hanfpflanze zum Eigenbedarf selbst noch nie etwas angebaut hat, den Bauern „Umsturzfantasien“ vor, und zahlreiche andere plapperten das dankbar nach. Ein solcher Vorwurf aus dem Munde all jener, die gerade im Begriff sind, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, den Rechtsstaat, die deutsche Wirtschaft, das deutsche Volk und die einzigen zwei real existierenden Geschlechter abzuschaffen, ist nicht weniger als der blanke Hohn.

„Mimimi“ können sie nun ganz besonders gut:

„Man belästigt Politiker nicht im Privatleben!“ Wieso nicht? Die belästigen uns doch auch täglich mit ihrem übergriffigen Hineinregieren in unser aller Privatleben und schicken Andersdenkenden ihre steuerfinanzierte Schlägertruppe namens „Antifa“ zu „Hausbesuchen“ (so nennen sie es sogar selbst) vorbei. Außerdem erinnere man sich an den Slogan der 68er Brandstifter-Bewegung: „Das Private ist politisch!“ Also: Gleiches mit Gleichem – wenn es denn wirklich so stattgefunden hätte, quod non.

„Gewalt geht gar nicht“, jammern jetzt vor allem die Grünen. Abgesehen davon, dass es keinerlei Gewalt gegeben hat, wie sogar die Polizei offiziell bestätigte: Wer hat denn damit angefangen? War Gewalt bei den Ökofaschisten nicht stets mit im Spiel, wenn es um ihre kranken Weltuntergangsfantasien ging? Straßenschlachten sind ein linkes Alleinstellungsmerkmal, Bundes-Steineschmeißer Joschka Fischer hat bekanntlich einen Polizisten verprügelt, und bei der Demo gegen den Ausbau der Startbahn West wurden sogar zwei Polizeibeamte erschossen. Aber wie Langstrecken-Luisa es dereinst so schön formulierte: „Lieber Doppelmoral als gar keine Moral“, und da dieses von pathologischem Selbsthass zerfressene Pack ja laut Eigendefinition das einzig hehre Ziel der Menschheitsgeschichte verfolgt, nämlich die finale Ausrottung derselben, heiligt der unheilige Zweck folglich jedes Mittel.

Und so wurde ein friedliches Grüppchen Bauern an einer Anlegestelle, die sogar den Dialog suchten, einfach zu Agrar-Terroristen erklärt.

In dem Stil ging es dann munter weiter: Die Steuererhöhungen, gegen die die Bauern protestieren, wurden unisono zu „Subventionen“ umgelogen, und die Bauern als „Kartoffel-Mob“ (Nikolaus Blome, RTL), „Motorisierter Mistgabel-Mob“ (Spiegel) und „Traktor-RAF“ (SWR-Redakteur Jakob Fandrey) diffamiert. Was erwartungsgemäß nicht fehlen durfte: Die (selbstverständlich unbelegte) Behauptung, die Bauernproteste seien von „Rechten“, „Reichsbürgern“, „Staatsfeinden“, „Extremisten“ und „Querdenkern“ unterwandert oder gar „gekapert“ worden.

Bemerkenswert ist, dass man solche Worte nie gehört hat, wenn die größte antisemitische Jugendbewegung seit Auflösung der HJ, „Fridays For Future“, oder die Klimakleber unsere Straßen blockieren. Besonders laut war der Aufschrei, als letztere mal als „Klima-RAF“ bezeichnet wurden. Stattdessen wird jenen, die Verständnis für das Anliegen der Bauern haben, jetzt Doppelmoral vorgeworfen, da sie den Furzgas-Fürchtern das angeblich Selbe angeblich übelnehmen. Abgesehen davon, dass das ein Strohmann-Argument ist, da niemand mit Sicherheit wissen kann, ob alle Bauern-Unterstützer auch gleichzeitig gegen die Klimakleber sind, gibt es da allerdings ein paar eklatante Unterschiede:

Die Bauernproteste sind angemeldet und zeitlich begrenzt. Jeder konnte sich genau informieren, wann wo was passiert, und sich entsprechend darauf einstellen. Das kann ich sogar aus anekdotischer Evidenz bestätigen, da es mir in der gesamten Woche mehrfach gelungen ist, ungehindert quer durch ganz Köln zu fahren, ohne auch nur einen einzigen Traktor zu Gesicht zu bekommen. Die Klimakleber hingegen können einen jederzeit überall kalt erwischen.

Zudem protestieren hier real Betroffene, die für unser aller Überleben „systemrelevant“ sind, wie man seit Schnupfen19 weiß, gegen ein real existierendes Problem, und nicht irgendwelche von einer Massenpsychose befallene und von ausländischen Multimilliardären finanzierte Tagediebe gegen ein frei erfundenes.

Als Mitte der Woche der Beckenbauer-Hype zu versanden drohte, wurde gleich die nächste Sau durchs mediale Dorf gejagt, um den Bauern öffentliche Aufmerksamkeit zu entziehen: „Correctiv“, neben dem nordkoreanischen Staatsfunk sowie ARD und ZDF einer der größten Verbreiter von regimetreuer Scheißhauspropaganda und Fake News, finanziert unter anderem von George Soros und unseren Steuergroschen, kam mit der Eilmeldung um die Ecke, dass die AfD im Falle einer Machtergreifung, pardon, eines Wahlsiegs im großen Stil illegale und kriminelle Migranten abschieben will. Potzblitz! Für dieses sensationelle Resultat investigativen Enthüllungs-Journalismus wurde ein „Geheimtreffen“ belauscht und gleich als „Wannsee-Konferenz 2.0“ geframt. Eine Nummer kleiner ging es beim besten Willen nicht – um den Sturm im Wasserglas zu einem Hurrikan aufzublasen, musste schon die Forderung, geltendes Recht umzusetzen, auf eine Stufe gestellt werden mit der Deportation, Internierung und industriellen Massenvernichtung von Millionen Juden. Kleiner Tipp am Rande: Dafür hätten diese Klappspaten nicht aufwendig ein „Geheimtreffen“ vor aller Augen (!) an einem öffentlichen Ort (!) ausspionieren müssen, das wäre auch einfacher und billiger gegangen, denn exakt dasselbe steht nämlich im Wahlprogramm der AfD!

Aber wer liest schon Wahlprogramme? Und vor allem, welche Partei meint ihre Wahlversprechen denn bitte ernst? Die letzten, die das taten, waren die Nazis! Pah, erwischt, da haben wir euch, quod erat demonstrandum!

Darauf ein kräftiges Bäuerchen – prost Mahlzeit!

Quellen:

Fähren-Gate-Angriff auf Habeck? (YouTube-Kanal „Clownswelt“)

Correctiv und der "geheime" Plan (YouTube-Kanal „Clownswelt“)


Sie schätzen diesen Artikel? Die Freiheitsfunken sollen auch in Zukunft frei zugänglich erscheinen und immer heller und breiter sprühen. Die Sichtbarkeit ohne Bezahlschranken ist uns wichtig. Deshalb sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Freiheit gibt es nicht geschenkt. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit.

PayPal Überweisung Bitcoin und Monero


Kennen Sie schon unseren Newsletter? Hier geht es zur Anmeldung.

Artikel bewerten

Artikel teilen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv nur registrierten Benutzern zur Verfügung.

Wenn Sie bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich mit dem Registrierungsformular ein kostenloses Konto erstellen.