31. Januar 2024

Klimareligion Keine Panik!

Warum die menschengemachte Klimakatastrophe nicht existiert

von Oliver Gorus

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Bildquelle: Chantal de Bruijne / Shutterstock Klima-Alarmisten finden auch bei winterlichem Frost eine Erklärung: „Es wird kälter, weil es wärmer wird“

Die „menschengemachte Klimakatastrophe“ ist ein religiöses Dogma, denn sie wird von einem großen Teil – geschätzt einem Drittel der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum – als absolute Wahrheit angebetet, der sich die Organisation und der Wohlstand der Gesellschaft, das Leben und Arbeiten, die Wirtschaft und die Politik unterzuordnen haben.

„Du sollst keinen Gott neben mir haben!“, wurde als aggressiver Abgrenzungsmechanismus von den Zehn Geboten des Christentums übernommen, und somit fassen die Gläubigen die Ungläubigkeit oder den Abfall vom Glauben als Sünde auf.

In Deutschland gehören die Politiker der aktuellen und der letzten Regierungsparteien, also Grüne, SPD, FDP und CDU/CSU, zu den bekennenden Gläubigen. Des Weiteren die Staatsaktivisten des zwangsfinanzierten Rundfunks und der meisten Mittelstrahlmedien. Die Öffentlichkeit wird von diesem den Ton angebenden Milieu dominiert: Jeder Zweifel am Dogma wird als Gotteslästerung aufgefasst und von den Religionsanhängern mit unerbittlicher Empörung, aber selten mit Argumenten verfolgt. Wer an diesem Dogma rüttelt, indem er zweifelt oder sich auf wissenschaftliche Argumente beruft, wird von den Anhängern der Klimasekte tagtäglich mit einer unglaublichen Arroganz von oben herunter beschimpft, verleumdet, verhöhnt, verspottet, bedroht und angefeindet. So wird es auch mir mit diesem Text wieder gehen. Aber das gehört dazu, sagt mehr über die Gläubigen als über mich aus und könnte nebensächlicher nicht sein.

Die große Masse der etwa zehn Millionen Tagesschau-Abhängigen in Deutschland, die sich verständlicherweise noch nie genauer mit den physikalischen Hintergründen des Klimawandels befasst haben, übernehmen naiv die täglich verbreitete Angst vor einer Klimakatastrophe und befinden sich durch die permanente Dauerpanikmache in einem Zustand der Massenpsychose, in dem sie bereit sind, ohne Weiteres sämtliche Grund- und Menschenrechte aufzugeben – exakt so wie während der Corona-Maßnahmenkrise.

Der klinische Psychologe Professor Mattias Desmet aus Belgien weist immer wieder darauf hin, dass die wichtigste Gegenmaßnahme gegen eine Massenpsychose das nicht müde werdende Wiederholen der nüchternen, aufgeklärten Gegenposition zu den Dogmen ist, auf denen die Panikmache aufsetzt.

Und es gibt genügend wissenschaftliche Gründe, die gegen einen katastrophalen menschengemachten Klimawandel sprechen. Also lassen Sie mich einige dieser Argumente hier wiederholen und zusammenfassen.

Gesättigt und stabil

Beispielsweise ist die Absorptionsfähigkeit der Atmosphäre bei den für Methan und CO2 relevanten Wellenlängen der Wärmestrahlung bereits bei den heutigen Konzentrationen gesättigt beziehungsweise durch Wasserdampf überlagert. Das bedeutet: Schon jetzt nimmt die Atmosphäre bei diesen Wellenlängen nahezu 100 Prozent der Wärmestrahlung auf. Mehr geht nicht.

Mit dem Begriff Klimasensitivität wird die Angabe der Klimaerwärmung bei Verdoppelung der Konzentration eines Treibhausgases in der Atmosphäre bezeichnet. Die meisten Klimakirchgänger glauben, dass die oberflächennahe Temperatur auf der Erde immer weiter steigen würde, je mehr CO2 freigesetzt wird. Das ist aber physikalisch unmöglich – die Klimasensitivität nimmt bei zunehmender Treibhausgaskonzentration immer weiter ab, die Absorptionsfähigkeit der Luft bleibt bei Werten oberhalb der heutigen rund 400 ppm (parts per million) CO2 nahezu konstant. Eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Konzentration von CO2 oder Methan hat darum kaum mehr Einfluss auf die Temperatur.

Des Weiteren wird die Dämpfung der Erwärmung der erdnahen Atmosphäre durch Konvektion bei der Erklärung des „Treibhauseffekts“ meistens ohnehin unterschlagen. Die Atmosphäre ist ein offenes System. Anders als bei einem Treibhaus wird aufgeheizte Luft nicht eingeschlossen, sondern steigt auf, und kühle Luft strömt oberflächennah nach – das System kühlt sich durch Umwälzung selbst.

Außerdem schichtet sich die Luftsäule nach der Temperatur. Wer in den Bergen lebt, kennt den mit dem Aufstieg verbundenen Druckabfall und dem damit wiederum verbundenen Abfall der Temperatur: Die aufsteigende, sich unter dem sinkenden Druck ausdehnende Luft kühlt sich ab, ohne dass dabei Energie ausgetauscht wird. Die Atmosphäre ist insofern ein adiabates System. Bei trockener Luft ist es in der Troposphäre, also den untersten 15 Kilometern der Atmosphäre, pro 100 Meter zusätzlicher Höhe ungefähr 0,6 Grad kälter.

Die Temperaturverteilung in der Luftsäule wird alleine durch den Druck bestimmt, der konstant ist, weil er durch die Masse der Atmosphäre bestimmt wird. Darum ist die erdnahe durchschnittliche Temperatur im Maßstab von Jahrhunderten und Jahrtausenden sehr konstant und schwankt langfristig um etwa 13,2 Grad, was alleine thermodynamisch mit dem Temperaturgradienten erklärbar ist.

Mit anderen Worten: Die Temperatur hängt im Wesentlichen vom Luftdruck und so gut wie gar nicht von der Zusammensetzung der Atmosphäre ab.

Weitere natürliche Einflüsse haben rund um diesen langfristigen thermodynamischen Durchschnittswert einen gewissen, aber nur begrenzten Einfluss, das Klimasystem ist extrem stabil, weil stark gedämpft. Wäre es das nicht, dann wäre es in den letzten Jahrmillionen schon zigmal entgleist, wenn mal wieder ein kosmischer Gesteinsbrocken aufgeschlagen oder ein größerer Vulkan ausgebrochen wäre.

Natürliche Faktoren, wie Veränderungen der Albedo durch Schwankungen der Wolkenbildung oder astronomische Einflüsse wie Schwankungen der Erdachse und der Umlaufbahn um die Sonne oder Strömungsgeschehen der Ozeane oder Zyklen der Sonnenaktivität, genügen, um die kleineren Klimaschwankungen rund um den langfristigen Durchschnittswert zu erklären. Der Faktor Mensch ist dabei verschwindend gering und gar nicht nötig.

Tricksereien

Außerdem haben es die staatlichen und halbstaatlichen Akteure des Klimakatastrophismus offenbar nötig, systematisch alte Temperaturdaten abzusenken, um Temperaturkurven von Wetterstationen steiler ansteigend wirken zu lassen. Die Wetterdienste nennen diese Korrekturen „Homogenisierung“ und begründen sie mit dem Auswechseln von Thermometern, Veränderungen von Standorten oder von Messmethoden – aber merkwürdigerweise werden dabei alte Temperaturdaten immer nur nach unten und neuere immer nur nach oben korrigiert.

Legen zum Beispiel Veränderungen von Thermometern oder der Wärmeinseleffekt eine Korrektur von alten Daten nach oben oder jüngeren Daten nach unten nahe, werden diese Anpassungen einfach nicht durchgeführt. Die „Homogenisierungen“ werden also selektiv durchgeführt – das Ergebnis sind stets aufsteigende Kurven, obwohl die aus den Originaldaten ab Mitte des 18. Jahrhunderts gebildeten langen Temperaturkurven gar nicht ansteigen.

Bei der Wetterstation Hohenpeißenberg habe ich das selbst im Detail recherchiert. Bei anderen Wetterstationen passierte in den letzten beiden Jahrzehnten genau das Gleiche.

Und aus irgendwelchen Gründen werden immer wieder ländliche Wetterstationen aus der Berechnung der ohnehin völlig fiktiven Weltdurchschnittstemperatur aussortiert, während immer mehr Wetterstationen in aufgeheizten Ballungsräumen oder Asphaltwüsten wie Flughäfen dazukommen.

Wären die Entwicklungen der Temperaturdaten tatsächlich so dramatisch, wie immer behauptet wird, wären all diese Manipulationen nicht nötig.

Auch der Hoax mit der Cook-Studie und den angeblichen 99 Prozent Konsens ist lächerlich, leicht durchschaubar, zigfach widerlegt und ein Zeichen dafür, dass die Katastrophiker tricksen und täuschen, was sie nicht nötig hätten, wenn sie recht hätten.

Wärmer ist besser

Des Weiteren: Die Modellierungen, die beim IPCC zusammengefasst werden und die eine der immer wieder zitierten Grundlagen für die Klimapanik waren und sind, haben den menschlichen Einfluss überbetont und haben sich darum bislang als grottenfalsch herausgestellt. So falsch, dass sich niemand nach ihnen richten sollte.

Prognosen für die nächsten Jahrzehnte auf Basis von Modellierungen sind prinzipiell unseriös. Wir können nicht einmal das Wettergeschehen für 30 Tage im Voraus berechnen, weil das Klimasystem nichtlinear, chaotisch und viel zu komplex ist. Wir können nur in die Vergangenheit schauen und beruhigt feststellen: Die Temperatur wird durch noch nicht restlos erforschte Einflüsse ein bisschen rauf- und ein bisschen runtergehen, aber sie wird nicht entgleisen.

Aber ändern wird sie sich immerzu. Im Mittelalter oder in der Römerzeit beispielsweise war das Klima unstrittig wärmer als heute. Dazu genügen für den Hausverstand als Nachweis bereits die in Gletschern eingeschlossenen Bäume aus dem Mittelalter, als die Alpen weitgehend gletscherfrei waren.

Und wärmer ist besser: Wir haben pures Glück, dass es nach der kleinen Eiszeit zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert wieder wärmer geworden ist. Und nach den bei uns ziemlich kühlen Siebzigerjahren gingen die Durchschnittstemperaturen ab circa 1980 auch wieder angenehm aufwärts. Erwärmung führt zu mehr Verdunstung, somit zu mehr Niederschlag und darum zum Rückgang der Wüstenbildung, es gibt weniger Kältetodesfälle, weniger Krankheiten, weniger Kriege. Immer in den wärmeren Zeiten der Menschheitsgeschichte entwickelten sich Hochkulturen.

Es gibt auch keine seriösen Nachweise einer Zunahme von wetterbedingten Naturkatastrophen wie Waldbrände, Tornados/Hurrikane/Zyklone, Überschwemmungen et cetera.

Die CO2-Konzentration steigt messbar. Ob das hauptsächlich durch die anthropogenen Emissionen stattfindet oder eine Folge der natürlichen langfristigen Erwärmung ist, das ist durchaus umstritten – vermutlich trifft beides zu. Mehr CO2 ist jedenfalls besser.

Mehr CO2 führt nachweislich zu einer zunehmenden Begrünung der Erde, was nun mehrfach auch per Satellitenauswertungen nachgewiesen wurde, es führt logischerweise auch zu besseren Ernten, denn CO2 ist Pflanzennahrung und Zutat für die wichtigste chemische Reaktion der Welt: der Photosynthese. Das Wachstumsoptimum vieler Pflanzen liegt bei viel höheren CO2-Konzentrationen als den heutigen, weil der CO2-Level erdgeschichtlich betrachtet derzeit bei 400 ppm relativ niedrig ist und die meisten Pflanzenarten sich entwickelten und sich evolutionär an die Umwelt anpassten, als die CO2-Konzentrationen deutlich höher waren.

Houston, wir haben kein Problem!

Das bedeutet: Mehr CO2 ist kein Problem! Mehr Methan auch nicht. Fleischproduktion ist kein Problem. Die Verbrennung „fossiler“ Kraftstoffe ist kein Problem, jedenfalls nicht wegen des Klimas.

Außerhalb der Panikproduktion rund um den IPCC gibt es viele Wissenschaftler, die cool bleiben und zu ganz anderen Aussagen kommen, insbesondere dann, wenn sie finanziell unabhängig sind.

Vieles rund ums Klima ist noch unklar. Es gibt außerhalb der extrem einflussreichen Blase der Vereinten Nationen beziehungsweise des Weltklimarats keinen wissenschaftlichen Konsens zum Klima, sondern unterschiedlichste, sehr interessante Auffassungen. Man muss nur im Internet stöbern und dann findet man eine bunte Vielfalt – so, wie es in der Wissenschaft sein sollte.

Das Dogma der menschengemachten Klimakatastrophe ist jedenfalls falsch. Es gibt keine Klimakatastrophe. Und erst recht keine menschengemachte. Eine Politik, die sich an diesem Dogma ausrichtet, ist falsch und extrem schädlich.

Auch deshalb brauchen wir eine Politikwende. Dringend.


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