Gesellschaft: Linke eilen mutmaßlichem Täter nach Pride-Angriff zur Hilfe
Einwanderungskrise als Streitpunkt
von Tyler Durden drucken
Ist „selbstmörderische Empathie“ die wahre Ursache der Einwanderungskrise in der westlichen Welt? Oder fehlt es der politischen Linken völlig an Empathie? Ist ihr die multikulturelle Agenda derart wichtig, dass sie bereit ist, die eigene Bevölkerung zu opfern, um diese zu schützen?
Das Problem der „Intersektionalität“ und einer gezielt herbeigeführten Masseneinwanderung besteht darin, dass progressive Ideale von den meisten Kulturen weder geteilt noch respektiert werden. Linke stellen sich eine breite Koalition aus sozialistischen und gesellschaftlichen Minderheitengruppen vor, die gemeinsam den „bösen kolonialen Westen“ zerstören soll. Dabei scheinen sie jedoch zu ignorieren, dass ausländische Gruppen, die nach Europa und in die USA kommen, Liberale ebenso sehr verachten wie Konservative.
Möglicherweise handelt es sich dabei nicht um Dummheit, sondern um ein kalkuliertes Risiko seitens woker Führungspersönlichkeiten. Sie werfen bereitwillig einige ihrer „Genossen“ den Wölfen aus der Dritten Welt zum Fraß vor, wenn dies dem „höheren Wohl“ dient. Eine verbreitete Taktik der Antifa und verwandter Organisationen besteht darin, nach einem Terroranschlag oder einem Verbrechen, das sie in ein schlechtes Licht rückt, die öffentliche Debatte auf ein anderes Thema umzulenken. Dieses Muster ist unübersehbar. Es ist zweifellos sorgfältig geplant.
So wurde etwa die öffentliche Debatte über die Ermordung Charlie Kirks umgehend durch die falsche Behauptung abgelenkt, der Tatverdächtige Tyler Robinson sei „rechtsgerichtet“. Als dieses Narrativ zusammenbrach, erfand man eine ausgefeilte Verschwörungstheorie, in der Israel, Kirks eigene Organisation und seine Ehefrau verantwortlich gemacht wurden.
Wie sich herausstellte, gestand Robinson gegenüber Angehörigen und seinem Transgender-Partner, den Mord begangen zu haben. Die haltlosen Theorien wurden durch die Beweislage widerlegt. Doch zu diesem Zeitpunkt war das Ziel bereits erreicht: Linke und ihre Verbündeten hatten die öffentliche Empörung erfolgreich ausgebremst und Konsequenzen abgewendet.
Begeht ein Angehöriger einer Minderheit oder ein Migrant ein abscheuliches Verbrechen an einem Weißen, organisieren Aktivistengruppen Proteste gegen das „Weißsein“ – als wären Weiße für die Handlungen von Minderheiten verantwortlich.
Werden Angriffe auf LGBT-Gruppen von muslimischen Tatverdächtigen verübt, greifen Progressive häufig ein und protestieren – allerdings nicht gegen den Islam, sondern gegen westliche Konservative, die sie für die Gewalt verantwortlich machen. Das Massaker im Nachtclub Pulse in Orlando im US-Bundesstaat Florida wird häufig mit konservativen Bewegungen in den USA in Verbindung gebracht. Die Tatsache, dass der Täter Omar Mateen Muslim war, wird dagegen völlig ausgeblendet.
Schuld ist immer jemand anderes, während Linke und ihre „Verbündeten“ jeder kritischen Prüfung entgehen.
Nun erleben wir dasselbe Muster in Deutschland: Ein Muslim namens Abdul Ballout wurde erschossen, nachdem er mit einem Fahrzeug in eine Pride-Parade gerast war, dabei einen Menschen getötet und 29 weitere verletzt hatte. Linke versuchen verzweifelt, die Aufmerksamkeit von der islamischen Dimension der Tat abzulenken. Sie geben dreist Konservativen die Schuld an dem Angriff.
Die Veranstalter der Parade veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie all jene zurechtwiesen, die darauf hinweisen, der Angriff beweise erneut, dass die muslimische Einwanderung nach Europa ein Problem darstelle. Sie erklärten, der versuchte Massenmord dürfe nicht dazu benutzt werden, „Spaltung zu erzeugen“. Den Islam erwähnten sie an keiner Stelle als mögliches Tatmotiv oder als motivierende Ideologie.
Aktivisten eilten in die sozialen Medien, um die politische Rechte zum Sündenbock zu machen. Vielfach wird bereits der bloße Hinweis auf den Zusammenhang zwischen den fortwährenden Angriffen in Europa und der Masseneinwanderung aus Ländern der Dritten Welt als Auslöser weiterer Gewalt behandelt. Mit anderen Worten: Je deutlicher Konservative auf die Quelle der Bedrohung hinweisen, desto stärker sollen sie für die Gewalt gegen LGBT-Gruppen verantwortlich sein.
Natürlich werden auch Christen in Europa regelmäßig zum Ziel von Angriffen muslimischer Migranten. Zahlreiche Weihnachtsmärkte und -veranstaltungen in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren aus genau diesem Grund abgesagt. Immer wieder fahren Muslime mit Lastwagen in solche Veranstaltungen und töten Menschen. Progressive kümmert das jedoch ebenso wenig wie die Ermordung ihrer eigenen Mitstreiter. Sie können schlicht nicht zulassen, dass Konservative mit ihrer Kritik an der Einwanderung recht behalten.
„Als ich hörte, dass ein Auto – ein Mann in einem Auto – in die Menge gefahren war, dachte ich als Erstes: Hoffentlich war es kein Kanake, kein muslimischer Ausländer. Hoffentlich war es ein weißer Christ. Aber das war es nicht. Und genau hier kommt wieder die Intersektionalität ins Spiel. Wir kämpfen nicht alle dieselben Kämpfe, aber in solchen Momenten stehen wir füreinander ein. Und das ist wunderschön.“
Ganz recht: Wann immer solche Angriffe geschehen, hoffen Linke, dass ein weißer Konservativer am Steuer saß oder den Abzug betätigte. Doch das ist nur selten der Fall. Handelt es sich dagegen um einen aus ihren eigenen Reihen oder um einen Migranten, rufen sie zu Einheit und Intersektionalität auf und verschieben die Schuld auf andere.
Offenkundig ist die multikulturelle Agenda progressiven Führungspersönlichkeiten wichtiger als die LGBT-Agenda. Sollte die woke Linke tatsächlich bekommen, was sie will – nämlich eine vollständige Invasion des Westens durch die Dritte Welt –, werden viele ihrer angeblichen Prinzipien durch ebenjene Migranten ausgelöscht werden. Das ist den Linken gleichgültig. Sie wollen den Westen bis auf die Grundmauern niederbrennen. Der Zweck heiligt die Mittel.
Quellen:
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