Frankreich: Autor fordert europaweiten Schulterschluss der Rechten
Abwarten und Teetrinken sind keine Optionen
von Thomas Jahn drucken
Der Krieg gegen den Westen
Seit zwei Wochen verharmlosen viele deutsche Medien die unfassbaren Krawalle in Frankreich als „Schülerproteste“. Aufmerksame Beobachter wissen allerdings schon lange, dass einem bestimmten Klientel meist junger Migranten nord- und schwarzafrikanischer Herkunft im Verein mit Kommunisten, der terroristischen Antifa und anderen Gewalttätern jeder Anlass recht ist, um dem immer gleichen Ziel nachzujagen: Wie kommt man ohne Arbeit oder Fleiß, dafür mit Gewalt an das Hab und Gut anderer Leute?
Das sich auch in Berlin abzeichnende neue Bündnis zwischen Islamisten und Kommunisten hat der westlichen Zivilisation den Krieg erklärt. Die seit Jahren zu beobachtende Gewaltexplosion, die unter allen europäischen Ländern wahrscheinlich in Frankreich am weitesten fortgeschritten ist, zeigt sich im Sturm gegen Denkmäler, Kunstwerke und vor allem Kirchen – wie schon zu Zeiten der Pariser Kommune, des kommunistischen Oktoberputsches 1917 in Russland und der sowjetischen Expansion im Zweiten Weltkrieg. Die abendländische Zivilisation soll zerstört und durch eine neue totalitäre „Ordnung“ ersetzt werden.
Die Kriegserklärung von Islamisten und Kommunisten an den Westen und die abendländische Zivilisation ist schon einige Jahre alt. Währenddessen ignorierte das Shit- und Bückbürgertum – Zitat Ulf Poschardt – das Kriegsgeschehen und fantasierte, das Problem seien soziale Benachteiligungen, fehlende Integration oder gar Polizeigewalt.
Das Bündnis zwischen Moslems und Kommunisten ist nicht neu. Frankreich war für diese Liaison schon zu Zeiten des Algerienkriegs, also vor rund 70 Jahren, das Vorbild. Damals schloss sich die Linke mit Nordafrikanern und Muslimvertretern zu einer Art antikolonialistischem Bündnis zusammen, das später von Leuten wie Jean-Paul Sartre angeführt wurde und zunächst bis zur Machtergreifung Khomeinis im Iran andauerte.
Dieses im wahrsten Wortsinne brandgefährliche Bündnis teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen: die kleine „Avantgarde“ der Anführer und Agitatoren einerseits und den gewaltbereiten Mob andererseits.
Der wirtschaftliche Niedergang Europas, verursacht durch die korporatistische und im Kern sozialistische Umverteilungspolitik, die seit rund 20 Jahren als Klimaschutz getarnt wird, schafft die Basis für gewaltbereite Menschenmassen. Politische Anführer wie Jean-Luc Mélenchon in Frankreich setzen diese Menschen gezielt als Machtfaktor ein, indem sie öffentlich die Stichworte zum Aufruhr geben.
Der Teufelskreis aus wirtschaftlichem Niedergang, Inflation, Massenmigration und systematischer Züchtung der Leistungsfeindlichkeit durch das für breite Bevölkerungsgruppen bereitgestellte bedingungslose Grundeinkommen bietet den Linkspopulisten in den Parlamenten genau jene Verhältnisse, die sie nach der Methode „Haltet den Dieb“ der kapitalistischen Wirtschaft anlasten. Eine solche Wirtschaft hat es in Europa tatsächlich seit Generationen nicht mehr gegeben – und wenn doch, dann nur in wenigen kleinen Ländern.
Die größte Gefahr besteht nun darin, den Niedergang in der Hoffnung herbeizusehnen, Europas Völker würden endlich aufwachen und sich gegen die linken Aggressoren zur Wehr setzen. Die durch Industrialisierung, Schuldenpolitik und Aufrüstung drohende Verarmung breiter Massen wird leider die Basis der linkspopulistischen Parteien und Bewegungen vergrößern. Konservative, Liberale und Libertäre können kein Interesse an einer solch unkontrollierten Entwicklung haben. Nur wenn sich das gesamte rechte Lager endlich in ganz Europa solidarisch zum Erhalt und zur Wiedererlangung von Recht, Freiheit und Eigentum zusammentut, kann ein Abstieg in ein dunkles Zeitalter von Krieg, Gewalt und Totalitarismus verhindert werden.
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