Gestahlfedert: Staats-Streich 2: Die Lüge von der „digitalen Gewalt“ – Teil 2
Medialer Gang-Bang mit Hate Aid, Spiegel, Staatsfunk und Hubig
Im ersten Teil dieser Kolumne wollte ich die vermeintliche Sachlage darstellen, doch es ging seitdem munter weiter, und zwar ausnahmslos in die Richtung, die ich von vornherein vermutet hatte – wozu man aber auch kein großer Prophet sein musste:
Von der ursprünglichen Geschichte scheint nur noch ein „Big Nothingburger“ übriggeblieben zu sein. Ben Krischke, Leiter Digitales beim „Cicero“, stellte jüngst fest: „Von Relotius bis Correctiv, vom grünen Wirtschaftswunder bis zur Masseneinwanderung von Fachkräften: Alle größeren Medienskandale und weitreichenden Desinformationen der jüngeren Geschichte wurden fast ausschließlich von linken Journalisten produziert. Von denselben Leuten also, die gerne warnen vor Fake News von rechts – und ihr eigenes Versagen auf nicht-linke Journalisten projizieren, weil die nicht brav auf ideologischer Linie sind.“
Die spanische Staatsanwaltschaft – anfangs wegen der schärferen Gesetze dort als die „harte Hand“ gegen derartige Taten gepriesen – hat die Ermittlungen eingestellt und das Verfahren nach Deutschland verwiesen, weil sich aus den zur Anzeige gebrachten Sachverhaltsschilderungen kein hinreichender Anfangsverdacht für das Vorliegen einer Straftat ergebe. Mit der Ausnahme eines Falls von – gegenseitiger! – häuslicher Gewalt, bei dem beide Ehepartner zunächst in polizeiliches Gewahrsam genommen wurden und das Verfahren später eingestellt wurde. Stattdessen hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe das bis vor kurzem ruhende Verfahren wieder aufgenommen – jedoch nicht etwa, weil die Anzeigenerstatterin inzwischen das erbetene Material eingereicht hat, sondern weil man aus den Medien mitbekommen hatte, dass da irgendwas sein soll, da will man dann doch mal genauer hinschauen.
Die Miosga-Sendung, die leider erst nach Redaktionsschluss des ersten Teils dieses Artikels ausgestrahlt wurde, erwies sich als eine Offenbarung – jedoch anders als geplant: Neben – wie angekündigt – Collien Fernandes, SPD-Justizministerin Stefanie Hubig und SZ-Mann Ronen Steinke wurde die arg linkslastige Runde noch – für die meisten Zuschauer unerwartet – durch ein mir bis dato glücklicherweise unbekanntes weiblich gelesenes Wesen namens Theresia Crone „bereichert“. Überraschung: Eine beinharte Linksextremistin, macht irgendwas mit Klima, spielte dort also die Ersatz-Luisa und erbrach vor laufender Kamera dementsprechend dummes Zeugs, zum Beispiel, dass der „Täter“-Begriff – sollte ich ihre wirre Hirnflatulenz richtig verstanden haben – doch endlich mal vom juristischen Kontext gelöst werden solle, damit Männer pauschal als „Täter“ bezeichnet werden könnten. Die junge Dame studiert übrigens Jura – das macht sogar mir Angst. Zu meiner Zeit wäre man wegen einer solchen Aussage blitzexmatrikuliert worden – heute kann man solch totalitären Dreck ohne persönliche Konsequenzen auf Kosten der Zwangsgebührensklaven im Staatsfunk auskübeln, mit der Bundesjustizministerin in Spuckweite.
Das war selbst mir zu viel, ich brauchte eine kurze Auszeit und trat die Flucht nach innen an: In meine Fantasie! In dieser rief ich kurz einen neuen, ganz speziellen Ehrenpreis für besonders herausragende Juristen ins Leben und hielt auch gleich die Laudatio auf die erste Preisträgerin: „Für ihre wegweisende Neuinterpretation der Unschuldsvermutung erhält Theresia Crone die Roland-Freisler-Gedenkmedaille für kreative Rechtstaatlichkeit am schäbigen Lumpenband!“
Back to reality, genauer gesagt, zur Reality-Show bei Miosga: Welch Überraschung – auch die juristende Klimagöre war rein zufällig von „digitaler Gewalt“ betroffen. In ihrem Fall waren es sogar tatsächlich „Deep-Fake“-Pornos, was für einen ermittelten Täter immerhin eine empfindliche Verurteilung zur Folge hatte. Das dürfte auch ihre Anwesenheit erklären, denn man brauchte wenigstens ein echtes Opfer, um Hubigs dystopische Horrorgesetze zu promoten, da Collien Fernandes schon nach aktuellem Sachstand von letztem Sonntag dafür nicht mehr so recht taugte.
Ulmens Anwalt, der zurecht berühmt-berüchtigte Christian Schertz, bemühte sich im Vorfeld der Veranstaltung übrigens massiv um seine Teilnahme an der illustren Runde, um dort auch die andere Seite zu vertreten. Doch leider gab es keinen Platz mehr für ihn, da die Sendung bereits bis zum Bersten mit Linksextremisten vollgestopft war. Außerdem hätte er dem dort tagenden Obersten Sowjet mit kritischen Anmerkungen zur Rechtslage oder gar mit lästigen Fakten massiv die Stimmung versaut, die Zuschauer unzumutbar überfordert und damit den Rahmen des Formats „fünf Stühle, eine Meinung“ gesprengt.
Mitte der Woche folgte streng genommen der größte Skandal an der gesamten Geschichte: Vereinzelte Journalisten besaßen tatsächlich die Dreistigkeit, Hubigs offensichtliche Inanspruchnahme der „Spiegel“-Fernandes-„HateAid“-Kampagne als PR-Maßnahme für ihr Grusel-Gesetz nicht ganz unkritisch zu sehen. Nun dürfte es niemanden ernsthaft überraschen, dass Hubig aus demselben Holz geschnitzt ist wie Faeser, Paus, Bas und die ganzen anderen humorlosen, unsouveränen, dünnhäutigen linken Schleiereulen, die nicht den geringsten Gegenwind ertragen können, ohne dass sofort ihr innerer Stalin das Ruder übernimmt und sich mit einem kleinen Machtmissbrauch schon mal warmläuft: Mindestens zwei Journalisten wurden direkt durch das Justizministerium so massiv eingeschüchtert, dass eine Dame von der „Welt“ sogar ihren – inhaltlich richtigen – Online-Artikel abänderte. Man warf den Abtrünnigen vor, verbreitet zu haben, Hubig habe ihr Gesetzesvorhaben mit dem Fall Fernandes begründet, und betonte, das sei eine „Falschbehauptung“, da sie das niemals getan habe. So wird der Machtmissbrauch auch noch von einer eiskalten Lüge gekrönt! Man könnte sogar von Gaslighting sprechen, denn Hubig hatte sich in einem von ihrem Ministerium selbst produzierten und veröffentlichten Video zu diesem Thema, das immer noch abrufbar ist, fast ausschließlich auf das damals gerade taufrische „Spiegel“-Märchen bezogen.
Dass Journalisten, die die Wahrheit berichtet haben, durch hochrangige Regierungspolitiker mit einer Lüge eingeschüchtert und mundtot gemacht werden, und das auch ausgerechnet noch von der Ministerin, in deren Ressort das Recht fällt, ist ein Vorgang, den man instinktiv sofort nach Nordkorea, Kuba oder Russland verorten würde. Passiert so etwas jedoch in einem demokratischen Rechtsstaat, und dann auch noch durch die Ministerin, die oberste Hüterin dieses Rechtsstaats ist, so ist das zwingend ein sofortiger Rücktrittsgrund, ohne Wenn und Aber, und zwar, wenn es in der deutschen Politik noch so etwas wie Anstand gäbe, für die gesamte Regierung.
Aber das wird selbstverständlich nicht passieren. Warum auch sollte eine Ministerin wegen einer einzigen Lüge zurücktreten, wenn die gesamte Regentschaft ihres amtierenden Bundeskanzlers ausschließlich auf nichts anderem als Lügen basiert?
Das Einschüchtern und Bedrohen regimekritischer Journalisten ist ebenfalls kein Novum, sondern spätestens seit der dauerroten Ampel-Phase der Normalfall in Deutschland. Bisher traf es jedoch vornehmlich Journalisten der sogenannten „alternativen“ Medien, und ging auch nicht von offiziellen Regierungsstellen direkt aus, sondern durch Anwälte, NGOs oder einzelne Aktivisten, die natürlich von der Regierung finanziert wurden. Jetzt traf es erstmalig den etablierten Mainstream, und ebenso erstmalig geschah es unmittelbar durch das Ministerium, und das sogar öffentlich, so dass es jeder Bürger mitverfolgen konnte. Doch wie konnte es so weit kommen? Weil Frau Hubig unfassbar dumm und naiv ist? Oder weil sie sich für so unangreifbar und von jedem normalen, gesunden Maß entkoppelt hält, dass sie mit ihrer Wahnerkrankung bereits in die Phase der Schamlosigkeit eingetreten ist? Das möchte bitte jeder für sich entscheiden…
Wir dürfen also gespannt bleiben, welcher Irrsinn als Nächstes offenbar wird. Derweil schauen wir endlich hinter die Kulissen dieser PsyOp und fangen mit der Hauptdarstellerin an:
Collien Fernandes ist Schauspielerin. Elementarste Grundvoraussetzung für die Ausübung dieses Berufs ist die Fähigkeit, alles spielen zu können, insbesondere Emotionen. Sie stand in Hamburg auf der Bühne und sprach mit tränenerstickter Stimme, die sie kaum im Griff zu haben schien, und wirkte gleichermaßen überwältigt wie überfordert – man glaubte, Zeuge des großen, ehrlichen, emotionalen Moments einer geschundenen Frau zu sein. Doch was sie in diesem Moment sagte, so ziemlich jedes Wort aus ihrem Mund war – wie im ersten Teil dieses Artikels belegt – erstunken und erlogen.
Jeder von uns kennt Situationen, in denen ihn seine Gefühle überwältigen. Es gibt Ereignisse, wenn man davon erzählt, kriegt man einen Kloß im Hals oder es fließen sogar Tränen, und man kann nichts dagegen tun. Wenn man aber lügt, ist das eine emotionslose, rationale Angelegenheit. Eine Lüge nötigt dem Gehirn eine immense Anstrengung ab. Das knipst jede echte Emotion aus (außer vielleicht der latenten Angst, beim Schwindeln erwischt zu werden). Ein normaler Mensch kann nicht gegen echte Tränen kämpfen und dabei eine eiskalte Lüge erzählen.
Und wenn man als Schauspielerin gerade auf offener Bühne bewiesen hat, dass man in der Lage ist, ziemlich überzeugend eine Heulattacke zu simulieren und dabei mit tränenerstickter Stimme kontrolliert kackdreist lügen kann, dann muss man sich die Frage gefallen lassen, wie echt wohl der Rest der Show sein dürfte.
Doch selbst wenn alles echt wäre – würde also wirklich alles stimmen und wäre genauso passiert wie sie es geschildert hat, in welcher Version auch immer – dann rechtfertigt auch dieser bedauerliche Einzelfall noch längst nicht das Gewese, das darum veranstaltet wird, und erst recht keine Verschärfung bestehender Strafgesetze oder gar die Einführung komplett neuer.
Brechen wir die ganze Geschichte doch einfach mal herunter auf das, womit wir es hier tatsächlich zu tun haben:
Unisono mit dem versammelten Chor der „üblichen Verdächtigen“ der steuergeldfinanzierten Berufsempörten-Szene aus der Emanzen-Ecke schimpft Fernandes gerade bei jeder Gelegenheit auf „alle Männer“ – jedoch ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wovon sie redet, denn sie kennt gar nicht „alle Männer“.
Im überwältigenden Großteil sind Männer völlig normale, bodenständige Kerle, die täglich hart dafür arbeiten, das Beste aus ihrem Leben zu machen oder – wenn sie Familienväter sind – ihr Bestes für die Familie zu geben. Von all diesen Männern hat Collien Fernandes nicht den Hauch einer Ahnung, sie kennt solche Männer höchstens vom Ignorieren, weil die ihr viel zu unspannend sind.
Buchhalter Bernd oder Ingenieur Ingo sind sicherlich großartige Männer, die hätten sie auf Händen getragen und wie eine Prinzessin behandelt. Diese Männer sind für gewöhnlich geerdet und seelisch gesund, so dass ihnen gewisse Neigungen eher fremd sind, weshalb sie ziemlich sicher niemals irgendein Schindluder mit anzüglichem Bildmaterial von ihrer Frau betrieben hätten.
Aber mit solchen Männern kann eine Frau wie Collien Fernandes absolut nichts anfangen. Sie braucht Aufmerksamkeit, sie will die große Bühne, sie sucht Action – und dafür muss sie auch einen entsprechenden Partner haben. Infolgedessen kommt für sie kein normaler, brauchbarer Mann, sondern nur das eine Prozent Freaks in Frage: Diese Typen sind spannend und aufregend, immer für eine Überraschung gut – manchmal dann leider auch für eine schlechte. They often come with issues. Und damit meine ich noch nicht mal die ganz extremen Beispiele mit Drogenexzessen und regelmäßigen Mahlzeiten außer Haus, wenn Sie verstehen.
Sie hat sich für diesen Ulmen entschieden, obwohl nicht allzu viel dazugehört, noch nicht mal für Fernandes, um zu erkennen, dass sich in seiner Seele der eine oder andere Abgrund auftun könnte. Dennoch – oder vielleicht sogar gerade deswegen – hat sie sich für ihn entschieden.
Bringen wir es auf den Punkt: Diese Frau ist zum Opfer ihres Beuteschemas geworden. Sie hat bei der Partnerwahl die falschen Maßstäbe.
Eine normale Frau, die weiß, was Eigenverantwortung ist, würde jetzt in sich gehen und überlegen, an welcher Stelle sie falsch abgebogen ist, und wie sie es verhindert, dass so etwas noch mal passiert.
Und dann gibt es diese toxischen Weiber, die gar nicht wissen, dass sie toxische Weiber sind, weil sie in ihrem Leben noch keine Sekunde darüber nachgedacht haben, welchen Beitrag sie selbst zu jeder Tragödie ihres Lebens geleistet haben. Denn je größer ihr Misserfolg, desto erfolgreicher haben sie immer die Schuld auf andere geschoben, vornehmlich auf ihren Partner, oder auf die Umstände, und dummerweise fanden sich stets ausreichend unechte Freunde und schwache Männer, die sie immer wieder darin bestätigt haben. Wenn einer solchen Frau dann so etwas passiert wie hier, kommt sie gar nicht erst auf die Idee, auch nur das Geringste damit zu tun zu haben. Allerdings reicht es ihr dann nicht, dem anderen bloß die ganze Schuld zuzuschieben – nein, da muss jetzt gleich das ganz große Fass aufgemacht werden: Männer! Und zwar gleich alle Männer! In diesem Fall reicht noch nicht mal das: Wegen dieser blöden Tussi müssen nun Gesetze geändert und die eh schon arg beschnittene Meinungsfreiheit noch heftiger eingeschränkt werden!
Mit anderen Worten: Nur weil sie einen fragwürdigen Männergeschmack hat und nicht bereit ist, endlich erwachsen zu werden und die volle Verantwortung für ihr Leben, ihr Handeln und insbesondere für ihre Fehlentscheidungen zu übernehmen, nimmt diese verzogene Göre ein ganzes Land in Geiselhaft und ist sogar bereit, alle Register zu ziehen, um hier totalitäre Maßnahmen einführen zu lassen. Mit Verlaub, aber das finde ich um Welten schlimmer als alles, was Christian Ulmen ihr getan hätte, wenn denn sämtliche Anschuldigungen wahr wären, was glauben mag, wer will.
Damit sind wir bei des Pudels Kern angelangt, der Raison d’être der ganzen Chose: Es soll in der Öffentlichkeit eine breite Akzeptanz geschaffen werden für Männerhass und dazu noch für eine Reihe von neuen Gesetzen und Gesetzesverschärfungen, die von Justizministerin Hubig – unter federführender Einflüsterung der Zensurhexen von „Hate Aid“ – schon lange geplant waren und jetzt mit dieser Kampagne im Sauseschritt durch den Bundestag gepeitscht werden sollen. Ja, es muss schnell gehen, damit bloß keiner allzu genau hinschaut, denn was da auf uns zukommt, ist tatsächlich ein massives Sperrfeuer auf elementarste Grundrechte, ein weiterer Sargnagel für unsere Freiheit im Allgemeinen und für die Meinungsfreiheit im Speziellen.
Und – das ist in dem Zusammenhang der entscheidende Punkt – genau darum geht es, und um nichts anderes: Noch mehr Einschränkungen der Meinungsfreiheit, noch mehr Einschüchterung, noch mehr Kontrolle, noch mehr Gründe zur Gängelung und Überwachung. Und das alles basierend auf einer Lüge – und damit meine ich keineswegs die Causa Fernandes/Ulmen, sondern die Behauptung, hinsichtlich der „Deep Fakes“ gebe es eine Gesetzeslücke, die man dringend schließen müsse, weshalb man schnellstens eine neue Regelung bräuchte: Es ist nicht wahr! Es gibt keine solche Gesetzeslücke! Die ist erstunken und erlogen!
Sowohl „Deep Fakes“ als auch das, was Christian Ulmen angeblich gemacht haben soll, sind mit dem Tatbestand der Sätze 6 und 7 von Absatz 1 des Strafgesetzbuch-Paragraphen 238 abgedeckt und werden mit bis zu drei Jahren Knast bedroht. Im Fall der oben erwähnten Theresia Crone wurde der Täter, der „Deep Fake“-Pornos von ihr angefertigt und/oder verbreitet hat, nämlich nach genau dieser Vorschrift rechtskräftig verurteilt. Aber das ist diesen widerwärtigen Hexen natürlich nicht genug.
Die einzige vermeintliche „Gesetzeslücke“, die der neue Paragraph 201b bald schließen soll, ist jene, die es möglich gemacht hat, dass David Bendels vom „Deutschlandkurier“ mit seinem Faeser-Meme „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ letztendlich doch noch freigesprochen werden konnte: Das ist dann Geschichte. Fortan stünden die doch immerhin recht hohen Hürden des Majestätsbeleidigungs-Paragraphen 188 einer strafrechtlichen Verfolgung nicht mehr im Weg, da so gut wie jedes Meme mit dem digital veränderten/bearbeiteten Bildnis eines Politikers automatisch eine Straftat darstellt, sobald der Betroffene halbwegs schlüssig begründen kann, dass er sich dadurch in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sieht – was eine vergleichsweise niedrige Hürde ist, die zudem der Willkür Tür und Tor öffnet. Neben weiteren empfindlichen Einschränkungen der Meinungsfreiheit wäre dieses Gesetz also vor allem das Ende von wirklich lustigen Memes.
Darüber hinaus entpuppt sich das neue Gesetz auch als Totengräber des Grundrechts auf Privatsphäre und Unverletzbarkeit der Wohnung: Wenn bereits das reine Erstellen von „Deep Fakes“ für sich selbst, ohne sie anderen zu zeigen oder gar weiterzuleiten, eine schwere Straftat darstellen soll, dann braucht eine rachsüchtige Ex-Freundin oder eine verschmähte Verehrerin oder eine politische Gegnerin bloß mit einem gekonnten Opferblick aus braunen Rehaugen zu behaupten, ein Mann habe „Deep Fakes“ von ihr erstellt, und am nächsten Morgen um sechs Uhr tritt „unsere Demokratie“ dem armen Kerl die Tür ein und konfisziert alles, was einen Microchip in sich hat. Das ist nämlich die einzige Möglichkeit, einem Mann diese Straftat nachzuweisen.
Ergänzend musste die Causa Fernandes/Ulmen auch kurz für eine Neuauflage der Klarnamenpflicht herhalten – dass sich „Hate Aid“ und folglich auch Fernandes dafür aussprechen, dürfte niemanden wundern. Das sind halt radikale Freiheitsfeinde, die hier eine Dystopie mit Totalüberwachung errichten wollen, damit bloß niemand mehr irgendwas tun oder sagen kann, das bei ihnen eine kognitive Dissonanz hervorruft.
Zwischenzeitlich wurde kolportiert, die Klarnamenpflicht hätte die von Fernandes behaupteten Straftaten verhindern können. Komischerweise stellte niemand die naheliegende Frage, ob es nicht eher genau umgekehrt gewesen wäre, weil der mutmaßliche Täter doch als Ehemann mit dem mutmaßlichen Opfer unter einem Dach lebte und daher den leichtesten Zugang zu dessen Legitimationspapieren hatte.
Kommen wir nun endlich zu dem Thema, das mich an der Geschichte sofort getriggert hat, lange bevor ich die Dimension der ganzen Sache auch nur erahnen konnte: Die Kampfbegriffe „digitale Gewalt“, „sexualisierte digitale Gewalt“ und natürlich „virtuelle Vergewaltigung“.
Letzteres hat tatsächlich für heftige Empörung gesorgt, und zwar auf breiter Front. Zurecht: In Deutschland gibt es statistisch pro Tag 37 Vergewaltigungen, zwei Gruppenvergewaltigungen sowie unzählige sexuelle Belästigungen. Keine Feministin, keine sonstige erklärte Frauenrechtlerin oder -schützerin ist deswegen jemals auf die Straße gegangen. Nicht wegen der Statistik, auch nicht bei bekannt gewordenen spektakulären Fällen, und sogar noch nicht mal dann, wenn diese tödlich endeten.
Tatsächlich waren es sogar, wie jüngst in einer Berliner Jugendeinrichtung, Frauen (natürlich linke Frauen), die mindestens eine Gruppenvergewaltigung an einem jungen Mädchen aktiv verschwiegen haben, um die Täter zu schützen. Vor „rassistischen Anfeindungen von rrrääächz“ – weil es Muslime waren. Wären es deutsche Jungs gewesen, wären die Übeltäter drei Sekunden später in Anwesenheit der gesamten Schmierenjournaille öffentlich vorgeführt worden, bebend vor Freude, endlich mal eine solche Fallkonstellation vorliegen zu haben. Man hätte endlos über das unfassbare Leid des armen Mädchens schwadroniert. Aber leider waren es die „falschen“ Täter, und diesen linken Drecksweibern (pardon my French) war die Aufrechterhaltung ihrer ideologischen Lüge wichtiger als die sexuelle Selbstbestimmung sowie die körperliche und seelische Gesundheit eines ihnen zur Obhut anvertrauten jungen Mädchens. Wer sowas tut, würde für seine Ideologie wirklich jeden ans Messer liefern, sogar die eigenen Kinder. Kältere Monster kann man sich beileibe nicht vorstellen. Und man merke sich: Die größten Feinde von Frauen sind nicht Männer, sondern andere Frauen.
Doch auch dieser gruselige Fall hat keiner der sonst so lautstarken Femi-Vorturnerinnen auch nur ein einziges Wort entlocken können. Einfach wegignoriert haben sie es. Stattdessen befindet sich die versammelte Fotzokratie seit gut zwei Wochen in hellstem Aufruhr und marodiert ihren indoktrinierten Männerhass rausschreiend auf den Straßen unserer Großstädte. Und das nur, weil der „Spiegel“ mit einer Mischung aus Fantasy-Roman und großzügig ausgelegter Verdachtsberichterstattung von einer „virtuellen Vergewaltigung“ schwadroniert hat.
Selbst wenn wir kurz einmal so tun, als gäbe es so etwas wie eine „virtuelle Vergewaltigung“ (quod non) und als hätte sich der Fall tatsächlich exakt so abgespielt wie von Frau Fernandes geschildert, dann würde auch das diesen Aufstand nicht ansatzweise rechtfertigen – vor allem nicht, wenn gleichzeitig zu zehntausenden von nicht-virtuellen Vergewaltigungen brüllend laut geschwiegen wird. Letztendlich führt das bezüglich des bei solchen Demos mitlaufenden Fußvolks, der nützlichen Idioten der „Unsokratie“, zu folgender Diagnose: Sie sind geistig behindert, psychisch zutiefst gestört, und es geht ihnen definitiv nicht um das Wohl von Frauen! Ganz im Gegenteil, denn diese Lüge missbrauchen sie nur als Vehikel zur Tarnung ihrer wahren Absichten: Es ist der Vernichtungskrieg gegen die individuelle Freiheit! Es ist der vom Selbsthass zerfressene Kampf gegen die erfolgreichste und beste Kultur, die die Menschheit bisher hervorgebracht hat, nämlich die westlich-abendländische! Es ist die Zersetzung aller Werte zwecks Perversion des Guten, Wahren, Richtigen, Schönen, Edlen und der Liebe!
Der Marxismus in seiner ursprünglichen, auf (dummen und falschen) ökonomisch geprägten Theorien basierenden Form zerstörte die Wirtschaft und damit den Wohlstand, er ließ die Menschen verarmen, verelenden und am Ende verhungern. Die neue Variante hingegen, der Kulturmarxismus, zurückgehend auf Antonio Gramsci, zerstört die Seele des Menschen, er entmenschlicht ihn also im wahrsten Sinne des Wortes, und macht ihn zu einem entwurzelten, von sich selbst entkoppelten Zombie, der noch nicht mal weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist. Es ist das Werk Satans, direkt aus den Tiefen der ewigen Arschhölle.
Wir müssen lernen, uns und alle, die uns am Herzen liegen, vor dieser kulturmarxistischen Pest konsequent zu schützen. Ein erster, aber entscheidender Schritt ist, mit der Sprachhygiene anzufangen, indem wir ihr wirkmächtigstes Werkzeug, nämlich ihre perverse Sprache, sowohl passiv als auch aktiv bekämpfen.
Passiv, indem wir uns ihren „Wordings“ und „Framings“ konsequent verweigern. Wenn sie uns nämlich einmal auf ihr Spielfeld gelockt haben, dann kontaminiert ihr Gift zuerst unsere Sprache und führt dann zu Lochfraß im Hirn. Benutzen Sie daher auf keinen Fall solche linken Kampfbegriffe wie „digitale Gewalt“, „sexualisierte digitale Gewalt“ oder gar „virtuelle Vergewaltigung“. Allein schon, weil nichts davon existiert!
Die perfide Masche der Kulturmarxisten besteht darin, einem klar definierten Begriff wie „Gewalt“ ein Wort wie „digital“, das nichts damit zu tun hat, voranzustellen und es dadurch zuerst gedanklich mit dem Begriff „Gewalt“ zu verbinden. Durch die ständige Wiederholung dieses Wortpaars, so wie es derzeit geschieht, fangen die Menschen an zu akzeptieren, dass es so etwas wie „digitale Gewalt“ tatsächlich gibt, obwohl es gelogen ist. Wenn das vollendet ist, folgt diesem ersten Schritt automatisch der zweite, und die ersten Deppen fordern dann schon von selbst, dass diese „digitale Gewalt“ genauso hart bestraft werden muss wie die echte, oder sehen es zumindest ein und schließen sich der Forderung an, oder sagen im schlimmsten Fall nichts mehr dagegen. Wenn sich dann so nach und nach herausstellt, dass die Kulturmarxisten mit „digitaler Gewalt“ tatsächlich pointierte anti-linke Meinungsäußerungen im Internet meinen, ist es längst zu spät, denn dann ist die Meinungsfreiheit halt weg, und es wird einem auch niemand mehr helfen können, weil ja alle glauben, dass das so richtig ist.
Vielleicht denken Sie jetzt, ich übertreibe maßlos oder rede gar Unsinn, aber ich kann es beweisen, da diese Masche bereits mehrmals erfolgreich funktioniert hat:
Ein bekanntes, aber zumeist verkanntes Beispiel ist das Wort „Angriff“. Dieses gab es zugegebenermaßen zwar schon immer sowohl im physischen als auch im metaphorischen Sinn, der große Durchbruch der linken Begriffspervertierer war jedoch, als jene Unterscheidung in den Statistiken zu „politisch motivierter Kriminalität“ wegfiel, was erstmalig zutage trat, als Anfang 2024 verkündet wurde, im Jahre 2023 seien Politiker der Grünen mit Abstand am häufigsten Opfer von „Angriffen“ geworden. Die Systemmedien haben das freudig und dankbar nachgeplappert, aber die sogenannten „alternativen“ Medien, inklusive meiner Wenigkeit, haben zum Glück genauer hingeschaut und den Trick entlarvt, der dieses Ergebnis liefert: Tätliche Angriffe auf Politiker – also das, was sich ein Normalsterblicher automatisch darunter vorstellt, wenn er eine solche Meldung hört, nämlich körperliche Gewalt – wurden einfach zusammengerechnet mit reinen Verbalinjurien, den sogenannten „Äußerungsdelikten“, also vom Staat frei erfundenen Straftatbeständen ohne Opfer und ohne Schaden. Betrachtet man nur echte Gewalttaten, führte in dieser unerfreulichen Kategorie bereits seit ihrer Gründung die AfD, und zwar ungeschlagen, allein auf weiter Flur und mit großem Abstand. Streng genommen läge die AfD jedoch auch unter Mitberücksichtigung der Wortverbrechen immer noch weit vorne, wenn alle Parteien dasselbe Anzeigeverhalten aufwiesen. In der AfD neigt man jedoch dazu, den Großteil der Beleidigungen einfach geflissentlich zu überhören, wohingegen insbesondere die Grünen – tatkräftig unterstützt von steuergeldfinanzierten NGOs – jede harmlose Kleinigkeit sofort zur Anzeige bringen, darunter massenweise völlig legale Äußerungen. Was aber egal ist, oder eher sogar nützlich für die Grünen, da diese Statistik nur die erfassten Anzeigen ausweist. Ein großer Teil davon wird im nächsten Schritt mangels Vorliegens einer echten Straftat bereits an der Hürde der staatsanwaltschaftlichen Prüfung scheitern. Und wenn der Staatsanwalt vor Gericht Anklage erhebt, kann der Richter immer noch die Eröffnung eines Verfahrens ablehnen, wenn er die Äußerung für legal hält. Doch selbst wenn es zum Verfahren kommt, ist immer noch offen, ob dieses auch wirklich mit einer Verurteilung endet. Um das mal ins Verhältnis zu setzen: Nur zwei Prozent der Anzeigen wegen Beleidigung führen tatsächlich zu einer Verurteilung. Aber die Lügenstatistik knallt hart!
Das war eine großartige Überleitung zum wohl bekanntesten und prominentesten Beispiel eines linken Kampfbegriffs, nämlich das alliterierende unzertrennliche Wortpärchen „Hass und Hetze“, das man mittlerweile an jeder Ecke hört und liest, weil die Menschen eben den Fehler gemacht haben, vor dem ich hier nur warnen kann, nämlich diese Begriffe selbst zu benutzen und dann zu übernehmen, denn sie zerstören einem das klare Denken!
Daher ballere ich auf Social Media jedem, der „Hass und Hetze“ sagt, knallhart und ohne Rücksicht auf Verluste an den Kopf, dass er ein strunzhackendummes, geistig behindertes Gehirnwäschen-Opfer ist. Und wie Sie sehen, bin ich noch auf freiem Fuß.
Es gibt ein anderes Wort für „Hass und Hetze“, und das lautet „Meinungsfreiheit“!
Beides fällt unter die Meinungsfreiheit! Nun ist es aber kaum möglich, ein ganzes Volk so weit umzuerziehen, dass alle voller Überzeugung sagen „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ – außer vielleicht Fancy Naeser. Daher musste man zur Tarnung ein Substitut finden für „Meinungsfreiheit“, um die es tatsächlich geht, und kam auf die geniale Idee mit „Hass und Hetze“: Das klingt böse und ausschließlich negativ, daher ist man schneller dabei zu sagen, man findet das nicht gut und das muss ja nicht sein. Von da ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt, auch gleich ein Verbot zu fordern oder zumindest nicht abzulehnen. Nachdem inzwischen selbst die Polizei bei ihren Meldestellen, in ihren Postings in den sozialen Medien und sogar bei ihren „Aktionstagen“ (also bundesweiten Razzien zur Einschüchterung von Regimekritikern) von „Hass und Hetze“ redet, obwohl Polizeibeamte eigentlich wissen müssten, dass sie damit die Bürger rechtlich in die Irre führen, ist kein Halten mehr.
Die Kulturmarxisten haben ihr Ziel erreicht: Der Großteil der Deppendeutschen glaubt inzwischen felsenfest, das Verbreiten von „Hass und Hetze“ sei strafbar. Das führt zum einen zu einer Selbstzensur im Kopf, und zum anderen zu einer aggressiven Überreaktion gegenüber Menschen, die sich dieser Selbstzensur nicht unterwerfen, sondern weiter frei Schnauze alles raushauen, was ihnen in den Sinn kommt – und ich weiß verdammt genau, wovon ich rede! Diese Überreaktion entlädt sich immer häufiger in einer Strafanzeige, zumal man diesen Aushilfs-Blockwarten mit Online-Wachen und zahlreichen virtuellen Meldestellen, wo man sogar anonym petzen kann (so viel zur „Klarnamenpflicht“), die Denunziation Andersdenkender auch noch maximal einfach macht. Das Gros dieser Anzeigen landet zwar – wie eben ausgeführt – im Papierkorb, weil massenweise völlig legale Meinungsäußerungen angezeigt werden, die man als „Hass und Hetze“ empfindet und daher irrtümlich für strafbar hält, aber die Saat war fruchtbar. Eine solche Anzeigenflut für Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze wird dann von der Politik wiederum als „Hilferuf aus dem Volk“ interpretiert, diese Grenze mal wieder ein gutes Stück weit nach unten zu verschieben, um die kochende Volksseele zu befrieden – auch wenn niemand, der nicht bei einer steuerfinanzierten NGO arbeitet, ernsthaft noch mehr totalitäre Sprechverbote fordert.
Es ist zu befürchten, dass gerade exakt dieselbe Masche mit der „digitalen Gewalt“ durchexerziert wird. Und wenn alle diesen Begriff so tief verinnerlicht haben, dass sie tatsächlich glauben, es gebe so etwas wie „digitale Gewalt“, werden sie auch befürworten, dass man für ein weiteres frei erfundenes Wortverbrechen ohne Opfer und ohne Schaden genauso hart bestraft wird, als hätte man jemanden real umgenietet. Spätestens dann ist endgültig Schluss mit Meinungsfreiheit.
Daher leisten Sie passiven Widerstand und verwenden Sie niemals diese Begriffe! Damit bremsen Sie deren Etablierung aus und schützen auf Dauer Ihr klares Denken!
Doch bitte führen Sie diesen Kulturkampf auch aktiv:
Sobald Sie diesen Unsinn von „digitaler Gewalt“ oder „Hass und Hetze“ in den sozialen Medien lesen, kommentieren Sie das ablehnend, selbstverständlich in ihrem eigenen Stil und Duktus. So wie ich es in meinem Stil und Duktus tue, weshalb mein Standardsatz, den ich momentan etwa dreißigmal am Tag raushaue, lautet: „Es gibt keine ‚digitale Gewalt‘ – wer das glaubt, ist geistig behindert!“ Meine Masche ist zwar nicht zur Nachahmung empfohlen, außer ein Gerichtsverfahren ist für Sie in etwa so, als würden Sie in Ihrem Lieblingsporno mitspielen – dennoch: Wem das jetzt zu heftig ist, der möchte sich bitte kurz vor Augen führen, was diese Leute bezwecken, und plötzlich klingt mein Satz fast schon wie eine Liebkosung!
Diese Gestalten, mit denen wir es zu tun haben, sind Perverse, Geisteskranke, Psychopathen, Kriminelle! Machen wir uns bitte nichts vor: Sie würden unsereins, ohne eine Sekunde zu zögern und ohne den Hauch einer menschlichen Regung, sofort ins Gulag stecken oder gar Schlimmeres – wenn sie nur könnten, wie sie wollen!
Noch können sie das nicht. Aber alles, was sie können, tun sie bereits, und zwar unerbittlich, und ständig überschreiten sie weitere Grenzen. Daher müssen wir ihnen Grenzen setzen und ihnen jeden Tag bei jeder Gelegenheit laut und deutlich an den Kopf schmeißen, dass sie Geisteskranke sind und sich ihre abartige Perversensprache dahin schieben sollen, wo die Sonne niemals scheint.
Am allerwichtigsten ist jedoch, dass Sie Aufklärungsarbeit leisten: Verteilen Sie die rote Pille! Machen Sie, wann immer sich die Situation ergibt, andere Menschen auf diese Manipulation durch Sprache und Bedeutungsumkehr aufmerksam, erklären Sie ihnen die Zusammenhänge, öffnen Sie ihnen die Augen! Wenn jeder von uns es schafft, auch nur zwei Menschen zu überzeugen, und jeder von denen schafft es, zwei weitere zu überzeugen, und so weiter – dann haben wir gewonnen!
Hier kurz die Sachargumente, zur rhetorischen Bewaffnung bei eventuell aufkeimenden Diskussionen:
Gewalt: Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, Deutschlands höchstem Zivil- und Strafgericht, ist Gewalt der körperlich wirkende Zwang durch die Entfaltung von Kraft oder durch eine physische Einwirkung sonstiger Art, die nach ihrer Zielrichtung, Intensität und Wirkungsweise dazu bestimmt und geeignet ist, die Freiheit der Willensentschließung oder der Willensbetätigung eines anderen aufzuheben oder zu beeinträchtigen. „Psychische/digitale/virtuelle Gewalt“ kann es daher nicht geben, außer man findet endlich einen Beleg für die Existenz von Telekinese.
Vergewaltigung: Das Kernmerkmal der Vergewaltigung, das diese von anderen sexuellen Handlungen unterscheidet, ist das physische Eindringen des Täters mit einem Teil seines Körpers in den Körper des Opfers, wie es in Absatz 6 Satz 1 des Strafgesetzbuch-Paragraphen 177 expressis verbis definiert ist. Aus diesem Grund kann es also auch keine „psychische/digitale/virtuelle Vergewaltigung“ geben.
Daher auch der Titel dieser Kolumne, dem natürlich die herrliche Nebenwirkung der maximalen Provokation innewohnt, was ihm auch einen Touch von Clickbait verleiht. Aber so kann ich problemlos den Begriff der „virtuellen Vergewaltigung“ als Lüge bezeichnen, was faktisch zutrifft, ohne damit behaupten zu wollen, die Geschichte der Collien Fernandez sei eine Lüge.
Doch wollen wir ausnahmsweise ein allerletztes Mal so tun, als gäbe es tatsächlich so etwas wie eine „virtuelle Vergewaltigung“ (quod non) und Fernandes‘ Anschuldigungen gegen ihren Ex-Mann seien zutreffend: Dann erlebt sie – wahrscheinlich schon wieder, ohne es direkt zu merken – momentan bereits ihre zweite „virtuelle Vergewaltigung“. Und diesmal ist es sogar gleich ein ganzer virtueller Gang-Bang, denn Collien Fernandes ist seit zwei über Wochen das Opfer einer virtuellen Dauer-Gruppenvergewaltigung durch „Hate Aid“, den „Spiegel“, die linken Medien, den Staatspropaganda-Lügenfunk, die Riege der Berufsempörten (Neubauer etc.) sowie weite Teile der Politik, bis hin zur Justizministerin.
Am Ende wird sich höchstwahrscheinlich herausstellen, dass der virtuelle Gang-Bang durch den politmedialen Komplex dieser Frau noch größeres Leid angetan haben dürfte als ihr Ex-Mann, selbst wenn all ihre Vorwürfe zutreffen sollten.
Und während Ulmen gegrillt wird und ungeachtet des Ausgangs des Verfahrens – sollte es überhaupt zu einem kommen – für alle Zeiten erledigt ist, werden die größten Verbrecher nicht nur ungeschoren davonkommen, sondern sogar noch als einzige profitieren – mit ihren schönen, neuen Zensur-Horrorgesetzen, garniert mit Fritzens feuchtem Traum von der nationalen „Chat Control“ – und dann sind wir am Arsch.
Das gilt es zu verhindern. Ohne Wenn und Aber.
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