Venezuela: Sozialwohnungsbauten kollabieren nach Erdbeben
Korruption und Materialmängel als Ursache
von Tyler Durden drucken
Die spanische Tageszeitung „ABC.es“ berichtet, dass sich einige der schlimmsten Erdbebenschäden in Venezuela auf Caraballeda und Catia La Mar konzentrieren. Dort wurden Hochhaustürme, die im Rahmen der Großen Wohnungsbaumission Venezuela, auf Spanisch Gran Misión Vivienda Venezuela (GMVV), errichtet worden waren, zu Schutt reduziert.
Das sozialistische Wohnungsbauprogramm aus der Chávez-Ära gerät nun unter Beobachtung, nachdem das Medium feststellte: „Die Erklärung von Ingenieuren und Baufachleuten lautet, dass bei der Chavista-Wohnungsbaumission minderwertige Materialien verwendet wurden, ohne Aufsicht und ohne Anwendung erdbebensicherer Standards.“
Die GMVV wurde später vom sozialistischen Maduro-Regime ausgeweitet, ohne Rücksicht auf die Qualität der Baumaterialien oder auf erdbebensichere Standards. In einem Wohnkomplex im vom Erdbeben verwüsteten Catia La Mar blieben von 193 Gebäuden nur eine Handvoll stehen.
„Keines der offiziellen Gebäude würde einer technischen Prüfung standhalten, geschweige denn einem Erdbeben der Stärke 7,5 wie dem vom vergangenen Mittwoch“, erklärte das Medium.
Transparency Venezuela hat dem sozialistischen Wohnungsbauprogramm bereits zuvor weitverbreitete Korruption vorgeworfen, darunter unvollendete oder gescheiterte Projekte, die mit ausländischen Auftragnehmern aus mit dem Chavismus verbündeten Ländern in Verbindung stehen.
Das Medium schrieb, viele dieser Sozialwohnungsprojekte seien „wie Sandburgen“ eingestürzt. Der Leiter der chilenischen Rettungsteams vor Ort sagte „AFP News“ am vergangenen Freitag, es gebe „kaum eine Chance, Menschen lebend zu finden“.
Der Zusammenbruch der venezolanischen GMVV entwickelt sich zu einer weiteren Fallstudie dafür, wie sozialistische Korruption daran scheitert, den Menschen selbst die grundlegendsten Bedürfnisse zu erfüllen. Was die linksgerichtete Regierung als Wohnraum für alle verkaufte, scheint nun Hochhaus-Todesfallen hervorgebracht zu haben — gebaut mit minderwertigen Materialien, schwacher Kontrolle und unzureichenden Erdbebenstandards.
Das Ergebnis ist düster: 1.500 Tote, 50.000 Vermisste …
Ein weiteres Beispiel sozialistischer Regierungsführung ist stattdessen zu einem Symbol für Staatsversagen und Korruption geworden.
Quellen:
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