Long Island: Pendlerchaos in New York
Auswirkungen des LIRR-Streiks
von Tyler Durden drucken
„Bitte arbeiten Sie von zu Hause aus“: New York City wappnet sich wegen anhaltendem Streik bei der Long Island Rail Road (LIRR) für Pendlerchaos
Willkommen an Tag drei des Streiks bei der Long Island Rail Road, der heute Morgen im Raum New York City voraussichtlich Pendlerchaos auslösen wird. Mehr als 3.500 Beschäftigte aus fünf Gewerkschaften legten am Samstag die Arbeit nieder, nachdem die Tarifgespräche mit der Metropolitan Transportation Authority (MTA) gescheitert waren.
Die Verhandlungen zwischen der MTA und den Gewerkschaften wurden am Sonntag wieder aufgenommen und sollen am Montagmorgen fortgesetzt werden.
Die MTA hat Fahrgäste aufgefordert, heute von zu Hause aus zu arbeiten, und setzt bis zu 275 kostenlose Shuttlebusse ein. Diese Kapazität deckt allerdings nur einen winzigen Bruchteil der fast 300.000 Fahrgäste ab, die die LIRR an Werktagen nutzen.
Es scheint, als habe der sozialistische Bürgermeister von New York City, Mandami, sein Versprechen kostenloser Busse endlich eingelöst – allerdings um den Preis eines Streiks und von Pendlerchaos.
Die Störungen könnten am Memorial-Day-Wochenende auch Reisen zu Strandzielen auf Long Island erschweren, darunter die Hamptons.
Einige Arbeitgeber, darunter JPMorgan und Citigroup, haben betroffenen Beschäftigten geraten, in dieser Woche Arbeit von zu Hause aus in Betracht zu ziehen.
Das National Mediation Board, eine Bundesbehörde, die Arbeitskonflikte beaufsichtigt, bestellte beide Seiten am späten Sonntagabend ein, um die Verhandlungen fortzusetzen. Eine Einigung wurde jedoch nicht erzielt. Weitere Gespräche werden für den heutigen Tag erwartet.
Ein Sprecher der International Brotherhood of Teamsters erklärte, ihr Lohnvorschlag sei angemessen und zwei bundesstaatliche Prüfungsgremien hätten ihnen recht gegeben.
„Wir sind jederzeit bereit, über eine faire Vereinbarung zu verhandeln und im Dienst der Pendler auf Long Island wieder an die Arbeit zu gehen“, hieß es in der Erklärung.
Die Gewerkschaft schrieb auf X: „Nach mehr als drei Jahren ohne Lohnerhöhungen werden die Gewerkschaftsbeschäftigten der LIRR, darunter 500 Lokomotivführer der Teamsters, keine weiteren Opfer bringen, um das Missmanagement der MTA auszubügeln.“
Was für ein absolutes Chaos für Pendler an diesem Morgen.
Quellen:
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