14. August 2026 18:00

Geschichte Ruinen, Mauern und der Exitus

Wo alle Spielarten des Sozialismus letztlich enden.

von Thomas Jahn drucken

Mauer: Symbolische Erinnerung an Freiheitseinschränkungen
Bildquelle: e-Redaktion Mauer: Symbolische Erinnerung an Freiheitseinschränkungen

65 Jahre Mauerbau muss zum Anlass genommen werden, um zunächst auf die geistigen Mauern zu verweisen, die die Freiheit in Deutschland aktuell so massiv bedrohen wie seit 1961 nicht mehr. Das kommunistische Gewaltregime in Ost-Berlin verkaufte den Mauerbau vor 65 Jahren als „Antifaschistischen Schutzwall“. Die Ausgrenzung Millionen Deutscher von der politischen Mitbestimmung und die politische Verfolgung von Andersdenkenden und Oppositionellen, die nicht mit der Politik der Dauerregierungspartei CDU-SPD-FDP-Grüne-Linkspartei konform gehen, wird uns heute wahlweise als „Unsere Demokratie“, als „Bollwerk gegen rechts“ oder als „Brandmauer“ verkauft.

Die Ausgrenzung unliebsamer Meinungen ist die erste Stufe auf dem Weg in den totalitär-sozialistischen Staat, denn mit den Ergebnissen seiner Politik, geschweige denn wirklich messbaren Erfolgen, kann er aus systemimmanenten Gründen nicht aufwarten und folglich keinen mündigen Bürger überzeugen. Wer an die, alle Lebensbereiche, von der Kindertagesstätte bis zum Sportverein durchdringende politische Propaganda nicht glaubt, dem wird inzwischen ziemlich rigide nahegelegt, sich besser nicht mehr zu äußern. Andernfalls droht Ungemach, zum Beispiel Kündigungen aller Art, vom Bankkonto bis zum Arbeitsplatz, bis zum Entzug einer Waffenerlaubnis, wie jüngst durch das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt entschieden. Wer sich gar als Angehöriger des öffentlichen Dienstes unliebsam äußert, hat mit Versetzungen zu rechnen, wie der ehemalige Leiter des Gesundheitsamts im bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg Dr. Friedrich Pürner. In vielen Fällen reagierte der rot-grün dominierte Staatsapparat auch mit der völligen beruflichen Existenzvernichtung, wie im Falle von Professor Martin Wagener, den der Bundesnachrichtendienst von seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule des Bundes wegen einer harmlosen Buchveröffentlichung freistellte.

Die wichtigste Staatsdoktrin des „neuen Deutschland“ ist die Gleichmacherei, die in der orwellsche anmutenden offiziellen Propaganda abwechselnd als „bunte Vielfalt“, „moderne Diversität“ oder „gerechte Teilhabe“ präsentiert wird. Diese „Vielfalt“ sticht aufmerksamen Beobachtern als erstes im bundesrepublikanischen Stadtbild des Jahres 2026 ins Auge, wo alle Neubauten, egal ob in Goslar, Garmisch oder Görlitz dieselbe schuhschachtelartige Monotonie mit dem Charme einer leeren Hundefutterdose ausstrahlen. Typisch für öffentliche Bauten in der Bunten Republik Absurdistan sind die immer gleichen Zutaten: Kostenexplosion um mindestens 150 Prozent und hässlich-uniformes Aussehen ohne Rücksicht auf die Umgebung, auf menschliche Maßstäbe und jedwede Ästhetik, wobei das Ganze mit Baumängeln im Überfluss zum Ärger aller Gebäudenutzer garniert wird.

Der nimmersatte sozialistische Ausplünderungsstaat verfügt zwar über mehr als 50 Prozent der Einkommen seiner Untertanen, schmeißt das Geld aus seinen überreichen Einnahmen aber sprichwörtlich zum Fenster raus, denn wie bei jeder zentral gelenkten Kommandowirtschaft kommen Ressourcen dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden, nie oder viel zu spät an, während diejenigen, die auch mit eigenen Mitteln gut zurechtkämen, sich vor reichhaltigen Zuwendungen kaum retten können. Und so kommt es, dass zwischen Rhein und Oder so gut wie nichts mehr normal funktioniert: Straßen und Brücken sind marode, die Züge und wichtige Anlagen des Eisenbahnnetzes der staatlichen Bahn „AG“ häufig defekt, die Baustellen dauern inzwischen länger als der Nutzungszyklus des Bauwerks selbst, und die Bundesnetzagentur bereitet nach einem wenige Tage alten Bericht von „Apollo News“ schon mal die Abschaltung stromintensiver Betriebe angesichts des drohenden Strommangels vor.

Das Zünden der nächsten Stufe der sozialistischen Rakete wird aktuell schon vorbereitet. Es sind umfassende Verbote, wie sie derzeit in Niedersachsen zahlreiche Kandidaten der AfD treffen, die sich für die bevorstehenden Kommunalwahlen als Landräte oder Bürgermeister bewerben wollen. Die Forderung nach einem bundesweiten Verbot der größten Oppositionspartei wird indes immer lauter, während ein ehemaliger Offizier der verbrecherischen DDR-Grenztruppen, der inzwischen in die Führungsspitze der Bundespolizei aufgestiegen ist und als Vizechef der Gewerkschaft der Polizei amtiert, im Mitgliedermagazin seiner Gewerkschaft über einen Art Putsch gegen eine AfD-geführte Landesregierung in Sachsen-Anhalt sinnieren darf.

Wenn das Projekt „Ruinen schaffen ohne Waffen“ so weit fortgeschritten ist, dass Parteienverbote nicht mehr fruchten und sich ein Großteil der Bevölkerung wie beim Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR nicht mehr einschüchtern lässt, folgt das Niederkartätschen und Einmauern der eigenen Bürger. Renitentere Zeitgenossen verschwinden dann hinter Stacheldraht, und Republikflüchtlinge werden an der Grenze erschossen. Und sollte das immer noch alles nichts helfen und auch trotz eines effektiven Steuersatzes von 100 Prozent einfach nichts mehr abgezockt werden können, droht entweder der Hungertod oder der Genickschuss im Gulag, denn wie bei jeder Art des Sozialismus steht am Ende immer völlige Zerstörung und der Exitus menschlichen Lebens.


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