13. März 2024

Energiewendezeiten Zerbröselnde Windkraft

Warum Windräder eine Riesensauerei hinterlassen

von Oliver Gorus

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Bildquelle: ER_09 / Shutterstock Achtung, Windrad: Die verschwiegenen Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt

Hätten Sie’s gewusst? So ein Rotorblatt einer Windkraftanlage sieht nach ein paar Jahren Benutzung nicht mehr so aus wie in den lobpreisenden Indoktrinationskinderbüchern oder auf den Hochglanzbildern, an denen sich die in diese Technologie Verliebten ergötzen. Nein, es sieht nicht mehr so schön weiß und glatt aus wie die Tragflächen eines Segelflugzeugs, sondern eher wie ein Rindsknochen, an dem ein Rottweiler eine Woche lang genagt hat.

Wer wissen will, wie Grünsozialisten ticken, muss nur einmal eines der im Internet kursierenden Fotos eines solchen durch Gebrauch erodierten Windradflügels mitsamt einem besorgten Kommentar in die Social Media stellen. Ich habe das für Sie getestet: Das ist, wie wenn Sie mitten in einer Pro-Palästina-Demo in Berlin eine Israelflagge hochhalten.

Die zahllosen Klimareligiösen gehen steil und überschütten Sie dann mit allem, was ihren tiefen, bohrenden, offensichtlich kaum auszuhaltenden Hass irgendwie lindert. Die sehen Sie als eine Art Ketzer, der irgendwie ausradiert werden muss. Das sind teilweise wirklich dummdreiste Beleidigungen, auf die Sie als Zivilisierter nur mit Blocken des unflätigen Accounts reagieren können. Teilweise ist das so blöd, dass es schon wieder lustig ist: „Die Gegner von Windkraftanlagen sind doch einfach nur verwirrte Idioten“, schrieb einer unter Aufbietung all seiner Argumentationskraft.

Natürlich wittern manche reflexartig auch gleich mal rechtes Gedankengut, wenn Sie Windräder nicht grundsätzlich ganz, ganz schön und supertoll heldenhaft finden, sondern geradezu reichsbürgermäßig hinterfragen, was die seit etwa anderthalb Jahrzehnten gründominierten Regierungen aller Farben da so in unseren Wäldern und auf unseren Feldern treiben.

Und besorgtes Hinterfragen ergibt tatsächlich Sinn, denn gerade erst ist uns die Corona-Maßnahmenkrise buchstäblich unter die Haut gegangen und hat gnadenlos offengelegt, dass Sie sich das Vertrauen in die herrschenden Parteilistenganoven und ihre treu ergebenen Jünger getrost sparen sollten, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist. Lieber selber denken und recherchieren!

Unbeherrschbar

Selbst der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags gibt in einer Stellungnahme vom 8. Dezember 2020 zu, dass das von den Rotorblättern abgenagte Material ja nun nicht mehr da dran ist, also irgendwo anders sein muss – in den Quadratkilometern Boden in bevorzugter Windrichtung hinter den Windrädern zum Beispiel. „Dass das Material, welches sich durch Erosion löse, in der Umwelt lande, ließe sich nicht bestreiten“, stand in dem Papier des wissenschaftlichen Dienstes mit Bezug auf eine Untersuchung des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (Iwes).

Jenes Institut erforscht gerade, welcher physikalische „Mechanismus im Detail zur Schädigung und zum Materialabtrag an Rotorblättern führt“ – mit anderen Worten: Dieser Mechanismus ist bislang noch nicht genau erforscht, weshalb auch noch kein Kraut dagegen gewachsen ist. Stattdessen leitet man mit gesundem Menschenverstand und der Erfahrung mit Materialien aus anderen Anwendungen Erklärungen ab. Über „Kavitationsfraß“ wird beispielsweise spekuliert, über Vibrationen, Verformungen durch den Winddruck, feine Risse, die sich erweitern und so weiter. Auch die Menge des abgetragenen Materials ist nicht erforscht, das besagte Fraunhofer Institut schätzt eine Obergrenze von rund 50 Kilogramm pro Jahr – pro Windkraftanlage. Bei einer Lebensdauer von 20 Jahren verliert eine einzelne Anlage also bis zu einer Tonne Material in Form von Staub.

Die Oberflächen der Flügel, vor allem an den Kanten und im äußeren Drittel des Rotors müssen jedenfalls immer wieder gewartet und mit speziellen Robotern oder mit Alpintechnik kletternden Spezialisten von Hand repariert werden, weil die Kräfte, die auf sie wirken, von den Ingenieuren nicht beherrscht werden: UV-Strahlung, Temperaturwechsel und mit hoher Geschwindigkeit auf die Rotorblätter knallende Staubpartikel, Regentropfen, die wie Geschosse wirken, Insekten und Körper von Vögeln.

Ein Habicht wiegt etwa bis zu zwei, ein Rotmilan bis zu 1,4 Kilogramm, die Rotorblätter großer Windkraftanlagen erreichen an der Spitze bis zu 300 Stundenkilometer. Stellen Sie sich einfach einen Porsche vor, der auf der linken Spur der Autobahn mit zweihundertfünfzig Sachen einen Gegenstand von anderthalb Kilogramm mit der Karosserie erwischt. Das knallt und die Rechnung der Werkstatt hat sich gewaschen. Die Kräfte sind jedenfalls enorm, und abgetragen werden an den Rotorblättern schon nach kurzer Zeit nicht nur die äußere, mehrere Millimeter starke Beschichtung, sondern auch das Material darunter. Und da wird es dann wirklich heikel.

Die Abreibung

Kaum bekannt sind die chemischen Bestandteile der Beschichtungen der Vorderkanten, zum Beispiel Elastomere, also verformbare Kunststoffe aus Polyurethan mit irgendwelchen Zusätzen zur Erhöhung der Widerstandskraft. Bei Abrieb entsteht jedenfalls Mikro- und Nanoplastik, also kleine bis kleinste Partikel oder Fasern, die von Mensch und Tier eingeatmet und auf die Böden sinken und eingeregnet werden. Sie gelangen definitiv in die Atemluft, in den Nahrungskreislauf und ins Grundwasser.

Unklar ist allerdings, was die Folgen davon sind. Die Risikobewertung für Menschen und Tiere ist derzeit schwer zu treffen, weil dafür schlicht die Daten fehlen. Die Wirkung von Mikroplastik auf die Gesundheit ist ein offenes Forschungsfeld: Nichts Genaues weiß man nicht. Also so ähnlich wie bei der Einführung der mRNA-Spritzen – Sie erinnern sich.

Wie gut, dass man trotzdem einfach schon mal drauflosbaut und 30.000 Windkraftanlagen in die deutsche Landschaft stellt. (In Österreich sind es knapp 1.500 und in der Schweiz ein paar Dutzend.)

Wenn Sie das Thema Mikroplastik erwähnen, können Sie allerdings sicher sein, dass sich Windkraftfanatiker umgehend darüber mokieren, dass der Abrieb von Autoreifen, Textilien und Schuhsohlen um ein Vielfaches mehr sei als der von Windkraftanlagen. Was daran gut oder entlastend sein soll, zusätzlich zu den bereits bestehenden Problemen mit Mikroplastik jetzt auch noch Partikel in 300 Metern Höhe direkt in den Wind zu blasen und das direkt über Äckern und Waldgebieten, und dann auch noch mit speziellen Zusatzstoffen zur besonderen Härtung der Beschichtungen, von denen keiner weiß, wie sie in der Umwelt wirken, erschließt sich mir jetzt nicht so ganz unmittelbar … Das wäre ja in etwa eine Argumentation wie: Sie können den Mann ruhig umbringen, denn es ertrinken in Deutschland ja sowieso etwa 450 Menschen pro Jahr.

Aber egal.

Pures Gift

Das jedenfalls sind nur die Beschichtungen. Schlimmer wird die Sache noch, weil – nachdem die Oberfläche in alle Winde verbröselt wurde – auch die darunterliegenden Schichten aus Glasfaser- (GFK) oder Carbonfaserverbundwerkstoffen (CFK) abgerieben werden. Bei der Herstellung dieser Verbundwerkstoffe mit Epoxidharz wird Bisphenol A (BPA) eingesetzt – und das ist anerkanntermaßen ein hochgiftiger Stoff, der auf keinen Fall in die Umwelt gelangen soll.

Das tut er aber. Durch die Windräder nämlich: Im Internet finden Sie Schätzungen, dass bis zu 30 Prozent des von Windkraftanlagen emittierten Mikroplastiks aus den Epoxidharz-Verbundwerkstoffen stammt und somit Bisphenol A enthält. Wir reden also von kiloweise Gift pro Jahr pro Windrad.

Wie giftig ist das Zeug? Wikipedia sagt, dass Bisphenol A „besorgniserregend“ giftig sei, vor allem fortpflanzungsgefährdend, und ernsthafte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit als wahrscheinlich gälten. Der Stoff hat eine hormonähnliche Wirkung im Körper, bereits in kleinsten Mengen kann er zu Krankheiten wie Diabetes, Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen, Entwicklungsstörungen bei Kindern und Unfruchtbarkeit führen.

Ich muss noch mal kurz die Rückblende bemühen: Bei der Zulassung der mRNA-Pharmaprodukte wurde der normale Zulassungsweg verlassen, eine Notzulassung vergeben, ohne dass die üblichen Tests und Verträglichkeitsstudien durchgeführt worden sind, die Haftung für Gesundheitsschäden wurde den Herstellern von den bestellenden Staaten erlassen, und es wurde toleriert, dass die Stoffe nach einem anderen Verfahren mit anderen Inhaltsstoffen hergestellt wurden als in der Notzulassung angegeben. Anschließend haben die staatlichen Behörden systematisch verweigert, verwertbare Daten zu erheben, sodass bis heute die Nebenwirkungen und Todesfälle durch die mRNA-Injektionen verschleiert werden. Mit anderen Worten: Die Gesundheit und die Sicherheit der Bürger wurden den finanziellen Interessen von einigen wenigen Profiteuren untergeordnet, von Politikern, die sich entweder naiv oder aus Panik vor den Karren haben spannen lassen oder die bewusst und aktiv mit den Profiteuren an einem Strang gezogen haben. Das ganze Komplott harrt weiter der systematischen Aufklärung.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich erkenne bei den Windkraftanlagen wieder exakt dasselbe Muster. Und dabei habe ich all die anderen Probleme noch gar nicht angesprochen: die Sinnlosigkeit der massenhaften Windstromerzeugung an Orten mit zu geringer Windhöffigkeit, die Notwendigkeit von grundlastfähigen Verbrennungs-Kraftwerken zum Backup bei Flaute, die Unmöglichkeit der Speicherung der überschüssigen Energie an windreichen Tagen, die Leitungsverluste über die großen Entfernungen, die Emissionen hochgiftigen Schmiermittels in der Gondel, das ungelöste Recyclingproblem des Rotorblätter-Sondermülls, die irrsinnigen Betonfundamente, die Kohlendioxidemissionen und der Ressourcen- und Energieverbrauch bei Herstellung, Aufbau, Betrieb und Abbau der Windräder, die Auswirkungen auf die Greifvogel-, Fledermaus- und Insektenbestände, die Austrocknung der Böden im Umfeld der Anlagen und die Auswirkungen auf das Mikroklima, die Verschandelung von Landschaften, der Waldverlust, der Infraschall, die Probleme durch die flirrenden Schatten, die Abwertung von Immobilien im Windräder-Sichtbereich, die enorme Verteuerung des Stroms, die damit verbundenen Wohlstandsverluste und die Abwanderung der energieintensiven Industrie und so weiter.

Warum also dieser ganze Irrsinn? Antwort: Weil einige wenige damit irrsinnig viel Geld auf Kosten der anderen verdienen.


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