12. Mai 2026 11:00

Freiheitstagebuch Hanta, Hanta

… geht’s schon wieder los?

von David Andres drucken

Kaufen Sie bald wieder ein?
Bildquelle: Alexas_Fotos / Pixabay Kaufen Sie bald wieder ein?

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Entlang der Kreuzfahrt-Posse reimt sie sich besonders laut. Grund genug, eine dritte Rubrik zu beginnen, die auf den hektischen Puls der Zeit reagiert.

Aber wie? Soll dieses erste „Freiheitstagebuch“, das behandelt, was in den „Freiheitsimpuls“ und die „Freiheitsverkostung“ nicht passt, eher Entwarnung geben und den Puls beruhigen? Oder gibt es ernsthaften Grund zu dem Verdacht, dass die nächste Plandemie vor der Tür steht? Schauen wir näher hin und beurteilen Sie danach selbst.

Das konventionelle Hantavirus, das Sie als Landbewohner womöglich auch kennen, wenn Sie schon mal mit angemessener Vorsicht eine Menge Mäusekot aus Schuppen und Garage entfernt haben, überträgt sich nicht von Mensch zu Mensch. Die Variante namens Andes (deren Ähnlichkeit zu meinem Namen mich irritiert) macht diesen Sprung, über Tröpfchen- und Schmierinfektion, nicht über Aerosole. Es genügte laut der aktuellen Erzählung, die Gäste des Kreuzfahrtschiffes MS Hondius zu einer frischen Gruppe von Patienten Null zu machen, vergleichbar ein wenig mit der alpinen Ski-Party-Gesellschaft in Ischgl in den frühen Tagen von Corona.

Um die Vorgänge der vergangenen Wochen ranken sich bereits jetzt zahllose offene Fragen und Rätsel. Hunderte von Kanälen in den sozialen Medien setzen Puzzlestücke zusammen, während die Leitmedien in verdächtig engmaschiger Weise von dem aktuellen Schicksal des Schiffes sowie von den Fahrgästen berichten, denen teilweise bereits erlaubt wurde, mit ganz normalen Flügen in ihre Heimatländer zurückzukehren. Wir sehen seltsame Aufnahmen von der Evakuierung nachweislich Infizierter, auf denen nicht alle Beteiligten die Ganzkörperschutzkleidung der Hauptakteure tragen. Wir lesen von der Verbringung Infizierter in Kliniken von Düsseldorf und Amsterdam und vom Verschwinden einiger Reisender, nach denen die WHO nun angeblich vergeblich fahndet.

Schnell geht der Blick zurück in die jüngere Vergangenheit. Die Korea University hat 2023 Forschungen an einem mRNA-Impfstoff gegen das Hantavirus begonnen, in Kooperation mit Moderna, zu deren Aktien die Finanzinfluencer in einer Mischung aus bitterer Ironie und kühler Sachlichkeit raten. Aus einem Labor im australischen Queensland wiederum sind einst Proben mit Hantaviren verschwunden, je nach Eintrag in den Jahren 2021, 2023 oder 2024. Argentinien wiederum, wo sich das ursprüngliche, erstinfizierte Paar beim „Birdwatching“ den Virus eingefangen haben soll, hat im Oktober 2025 ein neues Biolabor der Sicherheitsstufe 4 eröffnet. Erst kürzlich, am 22. und 23. April 2026, hat die WHO wiederum ihre zweitägige Simulationsübung Polaris II über die Bühne gebracht, mit rund 600 „Gesundheitsnotfall-Experten“. Wir erinnern uns – Corona kam ebenfalls wenige Wochen nach einem vergleichbaren Planspiel in die Welt. Immerhin hat man dieses Mal nicht ganz passgenau geprobt, denn Polaris II drehte sich um ein Bakterium.

Tiefer und tiefer geht es in den Kaninchenbau, wenn man liest, dass im offiziellen Papier von Pfizer zu den Nebenwirkungen der Corona-Impfungen auch das Hantavirus verzeichnet ist, gegen COVID-19 „geimpfte“ also leichter für diese neue Attacke anfällig würden. Ferner soll es Verbindungen zwischen Big Pharma und den Eignern des Schiffes sowie der Schwester jenes mysteriösen Reise-Influencers geben, der als Einziger ein dramatisches Video vom Schiff gesendet hat, während sämtliche anderen Gäste schweigen, so dass mittlerweile sogar die Theorie aufkommt, es gäbe das gesamte Schiff überhaupt nicht, zumindest aber nicht den Ausbruch des Virus darauf.

Was auf jeden Fall zum Himmel stinkt – wieso lässt man bei einem höchst gefährlichen Virus mit einer Todesrate von bis zu 40 Prozent und einer Inkubationszeit von bis zu acht Wochen überhaupt Passagiere das Schiff verlassen und in ihre Heimatländer zurückkehren? Wieso sehen wir jetzt schon wieder Weltkarten mit aufblitzenden Virenherden? Wieso liest sich alles wie zu Beginn der C-Zeit, wenn in der Süddeutschen steht, „nun auch eine französische Passagierin positiv auf den Erreger getestet worden“ ist und sich ihr Zustand „verschlechtere“, wie „die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist dem Radiosender France Inter“ verriet? Und wenn „einer der 17 in die USA zurückgekehrten Amerikaner positiv auf das Virus getestet worden sei“? Wenn der Puls wieder raufgeht bei Sätzen wie: „Seit dem Ausbruch des Virus sind bislang acht Menschen erkrankt, sieben davon nachweislich an dem Hantavirus. Unter den drei Todesopfern befand sich auch eine Deutsche. Die WHO empfiehlt für die von Bord geholten Passagiere eine Quarantäne von 42 Tagen.“

Von den eingangs genannten Puzzlestücken, die sich im Netz verbreiten, während systemtreue Influencer bereits beginnen, vor der Renaissance der Schwurbler zu warnen, als hätten diese bei Corona falsch gelegen, lässt sich nicht jedes sauber belegen. Wie es scheint, feuert auch „unsere“ kritische Seite derzeit aus allen Rohren, ohne ihre Patronen zu prüfen. Die Frage ist, wie gehen wir als freiheitlich Gesinnte damit um? Lassen wir uns auf die Panik ein, die alle Seiten derzeit aus verschiedenen Perspektiven schüren? Die eine in Form einer erneuten Viruspanik zur möglichen Vorbereitung einer neuen Erzählung; die andere in Form des Narrativs, dass die New World Order den Anlauf zur globalen Diktatur dieses Mal noch radikaler versucht? Oder gehen wir eher den Weg, den sowohl Spirituelle als auch gleichgültige Slacker einschlagen, die sich beide sagen: „Scheiß drauf, wir ignorieren diesen schlechten Film namens Hanta, Hanta.“ Weil er nur ganz real wird, wenn wir ihn durch Aufmerksamkeit komplett zu dieser Zeitlinie machen (sagen die Spirituellen) oder weil er schlichtweg ein verdammtes B-Movie ist, das wir dieses Mal einfach auslassen.

Wie halten Sie es damit?

Quellen:

Practicing today for tomorrow’s emergencies - WHO convenes countries and partners to simulate response to major disease outbreak

Polaris II: Die WHO probt die nächste Pandemie - während die Welt brennt

Hantavirus auf MS Hondius: Zustand von französischer Passagierin verschlechtert sich

A New Hantavirus Vaccine Is in the Works

Virusproben aus Labor in Australien vermisst: Verbleib unklar

https://www.instagram.com/p/DYMCtxTDDnL/?igsh=MXJ2dmVnbDV0d3ByMA==


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