Dossier: Geschichte
Paradoxien liberaler Politik 14: Die Urkatastrophe des Neoliberalismus
Eine Neubewertung der Pinochet-Ära verbindet ökonomische Erholung unter Einfluss neoliberaler Berater mit den Menschenrechtsverbrechen der Diktatur und stellt die moralische Bilanz zur Debatte.
von Stefan Blankertz | 9 | 16
Paradoxien liberaler Politik 13: Ludwig Erhard im Gewand eines Kommunisten?
Eine Analyse der Politik Maos in den 1950er und 1960er Jahren – vom Zwang zu Kollektivierung und industrieller Priorität bis zur Katastrophe der Hungersnot und der Rückkehr Maos durch die Kulturrevolution.
von Stefan Blankertz | 12 | 1
Freiheitskampf: Zerbrochener Widerstand
Wie die Deutschen ihren 17. Juni vergessen
Heute vor 73 Jahren wurde der Volksaufstand in der DDR brutal niedergeschlagen. Warum wird dieser Tragödie heute kaum mehr gedacht?
von Oliver Gorus | 9 | 1
Paradoxien liberaler Politik 11: Die westlichen Werte verteidigen?
Der Text zeichnet nach, wie der Liberalismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts seine freiheitliche Substanz verlor, sich mit imperialistischer Staatsgewalt verband und so Raum für autoritäre Bewegungen und Massenkonflikte des 20. Jahrhunderts schuf.
von Stefan Blankertz | 11
Paradoxien liberaler Politik 8: Die Diktatur des Guten
Der amerikanische Bürgerkrieg und die politischen Kräfte dahinter zeigen komplexe historische Zusammenhänge rund um Sklaverei, Liberalismus und nationale Einheit.
von Stefan Blankertz | 10 | 8
Paradoxien liberaler Politik 7: Liberale versus Dezentralisation
Die Liberalen Europas im 19. Jahrhundert spalteten sich in zwei Lager: Einflussnahme am Hof versus republikanische Umsturzversuche. Frankreich, Italien und Deutschland als zentrale Schauplätze. Die Revolution von 1848 zeigte unterschiedliche Erfolge und Entwicklungen. Österreich setzte auf Föderalismus, während Russland ein anderes Schisma erlebte. Zentralismus dominierte liberal und sozialistisch.
von Stefan Blankertz | 6
Demokratie: Weimar reloaded
Und wieder tanzen wir auf dem Vulkan
Die Weimarer Republik zerbrach langsam unter kultureller und politischer Dekadenz – Parallelen zur Gegenwart sind unübersehbar.
von Volker Ketzer | 7
Gewaltherrschaft: Der König der letzten Tage
Die Münsteraner Anabaptisten und ihr Abrutschen in die Tyrannei
Die Tragödie der Anabaptisten in Münster vor knapp 500 Jahren mahnt bis heute, wie schnell die besten Absichten in menschenverachtende Tyrannei umschlagen kann.
von Oliver Gorus | 7 | 5
Ein geschichtsträchtiges Datum: Der freiheitliche Weihnachtstag
Was es am 10. Dezember für Freiheitliche zu feiern und zu betrauern gibt
Der heutige geschichtsträchtige 10. Dezember ist für Freiheitliche eine Art vorgezogenes Weihnachten, allerdings ist er nur ein halber Feiertag, außerdem ein halber Trauertag …
von Oliver Gorus | 7 | 1
Dekadenz: Es lebe die Dekadenz
Warum "Dekadenz" das neue "Black" ist?
Der Artikel beleuchtet, wie Dekadenz unsere Gesellschaft prägt und warum Zivilisationen nicht durch Katastrophen, sondern durch schleichenden Verfall untergehen.
von Anne-Sophie Chrobok | 7 | 2
Macht und Moral (I): Der Melierdialog
Wir leben in der Illusion, dass Gerechtigkeit regiert. Doch Gerechtigkeit ist kein weltliches Gesetz. Es ist eine Geschichte, die wir erzählen, um das Leben erträglich zu machen.
von Paul Siegenthal | 18 | 20
Wohlfahrt: Würdige und unwürdige Armenhilfe
Die Lehren aus dem Elberfelder System für die zukünftige Sozialarbeit
Wie wurde eigentlich früher, zum Beispiel im 19. Jahrhundert, Sozialhilfe organisiert? Und was lässt sich daraus womöglich für die Zukunft lernen?
von Oliver Gorus | 14 | 3
17. Juni 1953: „Szenen der Befreiung“
Es ist gut, dass heute kein staatlicher Feiertag ist
Der 3. Oktober ist der dem deutschen Staat angemessene Bürokraten-Feiertag. Den 17. Juni hat er nicht verdient – er ist ein nationaler Gedenktag des Volkes und nicht des Staates; als nationaler Feiertag sozusagen nicht zeitgemäß.
von Christian Paulwitz | 9 | 7
Menschheitsgeschichte: Gesellschaftsteilung als Zukunftsmodell?
So wie die Welt heute besteht, muss es nicht bleiben. Dass heute alle Landmassen in den Händen irgendeines Staats sind, ist kein fixes Gesetz der sozialen Evolution.
von Antony P. Mueller | 6 | 2
Wilhelm Reichs Massenpsychologie des Faschismus – Teil 5: Nazis als echte Sozialisten
Das Ringen mit der Bürde des Antikapitalismus
Mit der (richtigen) Aussage, die Nazis seien Sozialisten (und damit „links“) gewesen, kann man ja heute allerhand Wolfsgeheul auslösen. Umso verwirrender muss es für die Heulenden sein, wenn einer ihrer Lieblinge es sagte – Wilhelm Reich.
von Stefan Blankertz | 7 | 3
Der Niedergang des Westens: Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!
Eine selbstverschuldete Krise, die nun schon seit 1914 andauert
Heute möchte ich die politischen Auswirkungen der ökonomischen und geostrategischen Fehlentscheidungen des Westens beleuchten, die für die derzeitige Krise Europas mitverantwortlich sind.
von Thomas Jahn | 11 | 4

