Sendung „Ferngespräch“ Folge 89 (TV) Libertärer Aufwind auf TikTok: Ein Gespräch mit politikundso2024

mit Paul von politikundso2024

In dieser Episode spricht Andreas Tank mit Paul, einem 17-jährigen TikTok-User, der sich auf libertären Content spezialisiert hat. Paul erzählt von seiner politischen Neugierde, die ihn dazu brachte, sich mit verschiedenen Ideologien auseinanderzusetzen. Besonders bei Diskussionen mit linken TikTok-Nutzern bemerkt er ein mangelndes Basiswissen und die Tendenz zur Unterstellung ohne sachliche Argumente. Trotzdem versucht er den Dialog aufrechtzuerhalten, obwohl er starken Widerstand gegenüber seinem Standpunkt spürt.

von Andreas Tank | 1





US-Wahlkampf What a difference a day makes …

Bidens TV-Desaster

War man am Donnerstag noch ein Verschwörungstheoretiker, wenn man Biden Amtsunfähigkeit bescheinigte, so war diese Perspektive am Freitag plötzlich Mainstream. Viel wichtiger aber ist die Frage, wie die USA eigentlich die inneren Gräben nach der Wahl im November überwinden wollen – und eine Antwort darauf gibt es nicht.

von Stephan Unruh | 5 | 2


Ökonomie Der falsche Kult der „Effizienz“

Ein Denkfehler

Neben der Ablehnung des Kapitalismus, die mit moralischen Anklagen arbeitet, gibt es auch eine technokratische Kritik, die dem Kapitalismus „Ineffizienz“ vorwirft. Der amerikanische Ökonom Thorstein Veblen zählt zu den bedeutenden Autoren, der die Führerschaft der Technokratie für das technologische Zeitalter verkündete.

von Antony P. Mueller | 4 | 1












Medien Der Gell-Mann-Amnesie-Effekt

Schauen Sie über den Tellerrand!

Ich möchte heute aber auf ein interessantes Phänomen aufmerksam machen. Häufig fallen einem zwar Fehler aus dem eigenen Fachbereich in der Berichterstattung auf, doch scheinen viele Menschen eine Art Schranke im Kopf zu haben, sobald es um fachfremde Themen geht.

von Sascha Koll | 6 | 1


„Wording“ Pflicht versus Zwang

Von einer Begriffsverwirrung

Immer mehr Politiker fühlen sich dazu berufen, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Doch kaum jemand getraut sich, diese Akte als das zu benennen, was sie sind: nämlich Zwang. Lieber weicht man auf sanftere Begriffe wie Pflicht aus.

von Olivier Kessler | 2