Kultur: Freiheit im Staub
Acht Tage dezentrale Selbstorganisation
Bei Burning Man begegnete mir etwas Exotischeres als jedes Kostüm: Erwachsene, die niemand beaufsichtigte.
von Joana Cotar | 2
Acht Tage dezentrale Selbstorganisation
Bei Burning Man begegnete mir etwas Exotischeres als jedes Kostüm: Erwachsene, die niemand beaufsichtigte.
von Joana Cotar | 2
Der coolste Protest aller Zeiten.
Nach jahrelanger Konzern-Posse ist die Looney-Tunes-Rechtskomödie doch noch im Kino – ein hybrides Gerichtsdrama, das Produktion, Abschreibung und Publikumskampf zusammenführt.
von Sascha Blöcker | 3
Debatte um Pflichtbeiträge und Zuständigkeit der Länder
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer stellt die gegenwärtige Ordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks infrage und schlägt Privatisierung sowie Zusammenlegungen vor. Er kritisiert Pflichtfinanzierung, Doppelstrukturen und politische Absicherung der Sender.
von Naomi Braun-Ferenczi | 4
Ein historisches Beispiel für die Überflüssigkeit der Fürstenkaste der Berufspolitiker
Über mehrere Generationen gab es in Friesland keine Fürsten – das funktionierte sehr gut. Die Leute können sich selbst organisieren. Die Parallelen zur heutigen Zeit drängen sich auf …
von Oliver Gorus | 8
Markt, Risiko und radikale Eigenverantwortung
Die Serie erinnert daran, dass der amerikanische Traum kein Versprechen auf Gleichheit ist, sondern auf die Möglichkeit, durch eigene Anstrengung aufzusteigen.
von Sascha Blöcker | 1
Intimes Familiendrama in 99 Minuten
Mit schlichter Prämisse und viel Herz verwandelt David Robert Mitchell eine Vorstadtstraße in ein blutiges, nostalgisches Creature-Feature, das Charaktere statt CGI in den Mittelpunkt stellt.
von Sascha Blöcker | 4
Wie starke Familien die Souveränität des Einzelnen vor staatlichem Paternalismus schützen
Starke Familien sind den Akteuren des politischen Systems suspekt – sie sind unabhängig und nicht unter Kontrolle zu bringen. Warum Familien die wirksamsten Parallelstrukturen sind und den modernen Staat überdauern werden: ….
von Oliver Gorus | 6 | 2
Wie frei ist eigentlich unser Ismus?
Kommunismus. Sozialismus. Sexismus. Nationalismus. Islamismus. Jede Menge Ismen sortieren die Welt. Sie schenken den Menschen eine manchmal sogar bombenfeste Identität und begrenzen das Denken. Wie ist es mit unserem Ismus? Ist er einzig frei?
von David Andres | 4 | 5
Was passiert, wenn niemand mehr ein Handwerk lernen will
Die Werkbank steht noch, aber der Lehrling fehlt. Die Hälfte aller Ausbildungsplätze bleibt unbesetzt. Das ist schlimm, denn mit jeder leeren handwerklichen oder kaufmännischen Stelle verschwindet ein Stück Können. Diese Fehlentwicklung ist symptomatisch und kein Zufall …
von Oliver Gorus | 8 | 3
Popkultur, Literatur und persönliche Erfahrung
Essay über wechselnde Männlichkeitsbilder – von Actionhelden und Superhelden bis zu Hemingway; eine Suche nach Standhaftigkeit, Verantwortung und modernen Vorbildern.
von Sascha Blöcker | 4 | 3
Der Kollege Oliver Gorus beschrieb das Smartphone als „effektivsten Halsreif, den die Herrschaftsgeschichte je hervorgebracht hat“. Es sei denn, man nutze es richtig. Meine Replik: Ganz richtig wäre gar nicht.
von David Andres | 6 | 2
Wie aus Eigentum eine widerrufliche Erlaubnis wurde
Digitale Dienste bieten Komfort – aber oft nur zeitlich begrenzten Zugang. Der Text argumentiert, warum DVDs, Bücher und Dateien ohne DRM echte Eigentumsrechte sichern und warum Verkäufer ehrlich deklarieren müssen, was sie wirklich anbieten.
von Volker Ketzer | 6 | 2
Kritik trifft auf woken Vorwurf und verkürzte Adaption
Christopher Nolans Dreistünder wird für Bildgewalt gelobt, aber von Kritikern und der Übersetzerin Emily Wilson als inhaltlich ausgedünnt und ideologisch gefärbt zurückgewiesen.
von Axel B.C. Krauss | 2
Wie der Umgang mit dem Smartphone über Ihre Souveränität entscheidet
Steve Jobs hat die moderne Leibeigenschaft erfunden. Er nannte sie iPhone. Dasselbe Gerät kann aber auch das effektivste Werkzeug für Souveränität sein. Die Frage ist: Wächst bei Ihnen durch das Smartphone die Knechtschaft oder die Freiheit?
von Oliver Gorus | 8 | 3
Sind unsere täglichen KI-Gefährten Befreiung oder Gefahr?
Quer durch alle Schichten und Generationen sind heutzutage fast alle im täglichen Austausch mit ChatGPT, Claude, Gemini, Grok oder der Google KI. In rasendem Tempo wurde Science-Fiction zur Alltagstechnologie. Zeit, sie in die Freiheitsverkostung zu werfen.
von David Andres | 4
… und sich vom eigenen Narrativ befreien
Nach jedem Anschlag, jedem Mord und jedem Messerstich schauen alle auf das Profil des Täters. Die Opfer spielen weniger eine Rolle. Dabei wäre es längst angemessen, eine andere Unterscheidung zu treffen.
von David Andres | 7
Ein Autor kritisiert Podcasts und X‑Theater als oberflächliche Ersatzbildung und empfiehlt stattdessen klassische Lektüre und selbstständiges Vertiefen in Sachbücher.
von Axel B.C. Krauss | 2 | 1
Der Zusammenhang von Sozialismus und Verrohung am Beispiel des argentinischen Fußballs
Warum ist der argentinische Fußball so unfair? Die Antwort hat weniger mit verdorbenen Charakteren zu tun als mit der destruktiven Wirkung des Herrschaft des Sozialismus über mehrere Generationen hinweg. Eine Analyse …
von Oliver Gorus | 7 | 8
Intimes Space-Adventure mit Charme und Action
Eine sympathische, fehlerhafte Heldin, ein fokussierter Road-Trip durch die Galaxis und Jason Momoas launiger Lobo machen den Film zu einem unterhaltsamen Kontrast im neuen DCU.
von Sascha Blöcker | 2
Familienkomödie verbindet Witz und echte Ermittlungsarbeit
Charmanter Mix aus live-action und hochwertiger Animation: Animierte Schafe lösen einen rätselhaften Mordfall und bieten Humor für Kinder wie subtile Anspielungen für Erwachsene.
von Sascha Blöcker | 3
Mein bis auf Weiteres letzter „Freiheitsfunken“
Nach 180 Kolumnen beendet Michael Werner seine Montagsrubrik bei „Freiheitsfunken“ – künftig schreibt er ohne festen Rhythmus für das Printmagazin „eigentümlich frei“ und über Musik. Beobachtungen durch den Verfassungsschutz und zahlreiche Gerichtsverfahren prägten seine Arbeit.
von Michael Werner | 21 | 11
In Folge 158 des Ferngesprächs sprechen Andreas Tank und Florian Handwerker über das Afuera-Fest 2026, Locationwechsel, Canceling, Antifa-Druck, Bitcoin, libertäre Vernetzung, freie Rede und das Programm mit internationalen Gästen.
von Andreas Tank | 2
Horror‑Hits dank Community und Low‑Budget
Internet-Creator wie Kane Pixels, Markiplier und Curry Barker verwandeln virale Konzepte in Kinoerfolge – mit geringem Budget, starker Fanbindung und neuen Erzählformen, die Studios herausfordern.
von Sascha Blöcker | 5
Unterstützung durch umstrittene Influencer bemängelt
Der Regisseur nutzt für die Promotion seines Films Plattformen und Stimmen, die radikale Positionen verbreiten – Kritiker sehen damit eine politische Verflechtung und warnen vor Normalisierung von Niveauverlust.
von Axel B.C. Krauss | 3
Aufstieg, Exzess und leise Hoffnung
Eine Analyse des 1997 erschienenen Dramas, das die goldene Ära und den Absturz der Pornoindustrie als Ensemble-Drama schildert und Paul Thomas Andersons Stil als Meilenstein der 1990er hervorhebt.
von Sascha Blöcker | 2
… ein Tag in der anderen Realität
Nimmt man die Welt hauptsächlich durch die sozialen wie etablierten Medien war, dürfte einen draußen vor der Tür nur noch Elend, Gefahr und Bürgerkrieg erwarten. Was kann passieren, wenn man sie öffnet?
von David Andres | 4 | 1
Warum hässliche Gesellschaften selten freie Gesellschaften sind
Ein Streifzug von historischer Pracht zu monotonen Zweckbauten zeigt, wie der Verlust an Ästhetik Stolz, Eigentumssinn und damit Freiheit untergräbt.
von Volker Ketzer | 5 | 5
Es gibt ein kindliches Bedürfnis, eine Fußball-WM als festes Ritual im Leben weiterhin so zu genießen, wie man es schon in Kindheitstagen getan hat. Wer sich das erlaubt, tut sich und sogar der Welt was Gutes.
von David Andres | 5 | 1
Warum das Recht uns rauszuhalten unsere letzte Freiheit ist
Viele Menschen fühlen sich inzwischen gezwungen, zu allem und sofort Stellung zu beziehen. Der Text plädiert für die Freiheit, nicht jede Debatte mitmachen zu müssen und erklärt, warum Zurückhaltung ein legitimer Ausdruck liberaler Selbstbestimmung ist.
von Volker Ketzer | 6 | 1
Verkauftes Image vor Kinostart sorgt für Empörung
Bei einem überraschenden Auftritt beim West Hollywood Pride hat die Jackass-Crew mit einem regenbogen-geschmückten Einkaufswagen-Float viele langjährige Fans verärgert. Kritiker sehen kalkuliertes Marketing statt ehrlicher Solidarität – der Shitstorm könnte den Kinostart von „Jackass: Best and Last“ beeinflussen.
von Sascha Blöcker | 5
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